Technisch gesehen ist am 31.12.´25, bei 21°29´. Position im fixen und 11. nachfolgendem Haus, ebenfalls fix, ergeben grob 5° Mondweg. 2 mal fix, bei einem retrograden (Chef) kann 5 Wochen oder 5 Monate bedeuten. Daher wird Geduld gefragt sein.
Dem Fragehoroskop nach wüsste ich keine andere Antwort als: Ja, du bekommst eine Zusage bzw. Einladung - man bekommt doch wohl erstmal eine Einladung zum persönlichen Gespräch, nehme ich an. Mond ist Stunden- und AC-Herrscher. Herr 10 Jupiter steht in 1, zumindest in Regiomontanus, das ist ein sehr starkes Zeugnis. Mond-Jupiter gehen aufeinander zu ins Sextil ohne Störung, stehen zusätzlich parallel, beide erhöht und sogar in gegenseitiger Rezeption (wenn auch nur eine kleine durch den Mond in Jupiters Grenze, dennoch nicht schlecht). In deiner Erhöhung stehend dürfte der Arbeitgeber dich für geeignet halten
Dem entgegen steht Saturn als Herr 7, den Mitbewerbern - falls es überhaupt welche gibt, denn du sagtest ja, es sei eine Initiativbewerbung - nur das mit dem "auf den letzten Drücker" habe ich nicht ganz verstanden in dem Zusammenhang, das klingt wiederum nach einer ausgeschriebenen Stelle - also, Saturn in 10, was ein negatives Zeugnis wäre. Allerdings steht Jupiter bei dir, und in einem Zeichen, welches dem Saturn nicht zugetan ist
Insgesamt scheinen mir die Ja's doch klar zu überwiegen. Die Mitbewerber, falls vorhanden, wären allerdings auch stark und es könnte sich vielleicht verzögern (Jupiter Rx, Saturn in 10)
Bardo hat einen neuen Beitrag "Diebstahl" geschrieben. 05.12.2025
Hi, nur ein Gedanke dazu: auch wenn es zugegebenermaßen schwer danach aussieht - aber wenn wir direkt vom Inhalt der Kiste als Sonne als Besitz des Arbeitgebers ausgehen, setzen wir ja eigentlich schon voraus, dass es gestohlen ist, die Frage, zumindest der erste Teil, würde sich ja erübrigen. Sollte man nicht erst einmal auf Jupiter als Herr 2 des Mars schauen. Denn erst einmal ist es doch seine Kiste im Keller der Frau. Das würde auch zu Jupiters Stellung im 4. Haus als Heim der Frau passen, in Erhöhung, also einem gewissen Wert, der aber nicht nur materiell ist, sondern eher noch als Hoffnung (Jupiter) der Fragestellerin. Venus steht auch im ganz engen separativen Sextil zu Jupiter, hat die kleine Schatzkiste gerade entdeckt. Der Kontakt zwischen Venus und Sonne würde mir hier fehlen, gleichwohl stehen Sonne-Venus beide im gleichen Haus, Sonne in Venus' Zeichen, bloß sehe ich keinen Aspekt, abgesehen von einem Viertelquadrat mit 25 Bogenminuten
Zitat von Fischchen im Beitrag #1Vielleicht erkennt ihr auch, was der Arbeitgeber herstellt und um welche Komponente es sich handelt.
Das scheint mir zentral für das Finden des richtigen Signifikators. Kannst du erkennen in entweder Sonne oder Jupiter, um was es sich handelt?
Insgesamt wäre ich, was die dahinterliegende Grundfrage, ob die Sache mit der Kiste ihre Situation vebessert, betrifft, eher negativ geneigt aufgrund des Zustands der Venus (und auch des Mars). Mond ist zwar im Stier ganz gut unterwegs, aber letztlich im 12. Haus, was glaube ich schwerer wiegt. Ist aber noch kein abschließendes Urteil
Hallo Bernd, also wenn, dann hätte ich es jetzt komplett vergessen, aber ich glaube, das war ich nicht Übrigens, im Meridian gab es mal einen Themenschwerpunkt zu den Deklinationen, müsste online zu beziehen sein Die Magi Astrology-Bücher sind sicher auch eine gute Quelle, und Ebertin hat ja auch drüber geschrieben
Hallo allerseits, das o beim Mars ist noch ein Hinweis auf die Out of Bounds-Stellung des Mars, oder Entgrenzung, wie ich das auch gerne (leicht überdramatisch) nenne. Scheint mir eine Art Verstärker oder eher aus der Norm fallen zu sein. Mars-Pluto entgrenzt hatten wir viel im 2. WK. Auch jetzt scheint was in der Luft zu liegen, ich glaube zwar nicht dran, aber dass heutzutage in Deutschland noch einmal ernsthaft über Krieg, Aufrüstung, Wehrpflicht gesprochen wird, in dieser Art, hätte man doch vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten. Ich denke, das spiegelt sich hier ganz gut wieder in der Deklination
Gerade der Pluto geht nicht so oft OOB, aber wenn, dann für länger. Überbewerten darf man es auch nicht, sehe es ähnlich wie den Stillstand eines Himmelskörpers, als intensivierend, und Planeten in diesem Zustand gebührt besondere Beachtung
"Die Moderne Stundenanstrologie, von Alan Leo und Barclay haben viel Unheil über die Traditionelle Astrologie verbreitet"
Nur zur Ehrenrettung: Olivia Barclay hat die traditionelle Stundenastrologie und besonders Lilly überhaupt erst wieder salonfähig gemacht
Da war wohl jemand anders gemeint
Bardo hat einen neuen Beitrag "Rätsel" geschrieben. 26.11.2023
Vielleicht auch gerade in der Findungsphase für ein Studium, oder gerade eines angefangen... Beziehungskrise eher doch nicht
Edit: ah okay Interessant
Bardo hat einen neuen Beitrag "Rätsel" geschrieben. 26.11.2023
Vielleicht macht der oder diejenige auch momentan gar nichts und bekommt ordentlich Druck aus dem Elternhaus? Beziehungskrise könnte ich mir auch noch vorstellen
Lieber Bernd, nicht ganz, aber fast, ich meinte den Zyklus von einer Konjunktion zur nächsten. Und ja, nun beginnt ein neuer Marszyklus. Gut möglich, dass sich da auch im Bezug auf Lebensthemen, die dem Mars im Horoskop durch die Häuser zugeschrieben sind, etwas Neues tut, sich neue Entwicklungen oder Einsichten ergeben
Interessant, aus klassischer Sicht wäre das dann Herr 3 (hier als der Straßenverkehr) und Herr 6, traditionell Krankheit, Unfälle, Verletzungen, in deinem 6. Haus der Unfälle in Konjunktion. Buchstäblich der Verkehrsunfall. Als habe der langsam wieder erstarkende, aber immer noch von der Sonne beschädigte Mars, zurückgeblieben im Skorpion, sich für die Verbrennung revanchiert. Der Mond stand im Widder unter Mars' Regie, so hat es sich dann verkörpert. Eventuell aspektieren oder spiegeln der Jupiter oder Uranus auch gerade eine der beiden Hausspitzen. So ein Marszyklus, wie lange dauert der, gute 2 Jahre... Diese Konstellation in deinem 6. Haus hast du jedenfalls nicht oft im Leben
Ich würde dies als eine 10. Haus-Frage lesen, im Sinne von: Hat das was ich hier tue, Aussicht auf Erfolg, irgendeinen Einfluss? "Praxis" ist die alte griechische Bezeichnung des zehnten Hauses. In diesem Sinne, mit Jupiter als Herr von 9 und 10 haben wir doch eine schöne Beschreibung für die Meditationspraxis, Gebetspraxis. Zumal in der Frage noch ein weiterer Bezug zum 9. Haus steckt, so wie sie gestellt ist, geht es auch um die Erlangung höheren Wissens: die Frage ganz allgemein nach der Wirksamkeit des Gebets. Im Prinzip die Frage nach Magie. Ich bin mir nicht sicher, ob die Astrologie sich zur Verfügung stellen mag zur Beantwortung solcher Fragen, oder ob sie selbst nicht schon Antwort genug ist. Schließlich ist auch gerade die Stundenastrologie eine Form der magischen Praxis. Eventuell verweist der späte Aszendent hierauf. Eine Art Verweigerung oder Warnung des Horoskops: "stelle mir nicht zu oft solche Fragen". Dennoch meine ich, ist das Horoskop sehr gut deutbar, da es die Frage wunderbar abbildet. Nicht nur ist Jupiter Herr von 9 und 10, auch der MC und Haus 9 in den Fischen ist ein perfektes Bild hier für die Massenmeditation, die Fische sind unter den bikorporalen Zeichen das Zeichen, das auf Viele verweist. Und natürlich, gemäß der Jupiternatur, auf die "Entgrenzung".
Weiter steht der Jupiter in 11, dem Ort der Verbündeten, Freunde. Besser kann es nicht beschrieben sein. Herrin 1 steht in 4, dem Zuhause, und ich nehme mal an, dass dort auch die Meditation stattfindet. Der letzte traditionelle Aspekt des Mondes war ein Dreieck mit Jupiter.
Wie würde ich die Frage nun beantworten? Ambivalent. Jupiter erhöht den Mond. Der Mond steht in Jupiters Schwäche. Jupiter wirft ein Quadrat auf Spitze 2, was ich ibmn diesem Kontext übersetzen würde als: das Ganze kostet Dich schon irgendwas, vielleicht Überwindung, vielleicht beschreibt es auch einfach gewisse Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Ganzen, oder, Haus 2 als Selbstwert, an meiner eigenen Rolle. Kann meine Teilnahme als Einzelner an dieser Aktion wirklich etwas im Großen (Jupiter) verändern?
Der späte Aszendent spielt meiner Meinung nach hier auch mit rein. Ich sehe ihn weniger als eine Deutungseinschränkung, als vielmehr als weitere Beschreibung der Situation. Mal ganz nüchtern-realistisch gesehen (passend zum AC in den Grenzen des Saturn) ist das Kind längst in den Brunnen gefallen, die Situation ist eskaliert. Für Friedensmeditationen ist es jetzt erstmal, was den Konflikt und die Gegenwart betrifft, zu spät. Es wird den Krieg nicht mehr stoppen. Es nimmt seinen Lauf. Der Mond im Leerlauf setzt hier ein dickes Ausrufezeichen dahinter! Ein Mond im Aspektvakuum sehe ich nicht als stabil, vielmehr als völlig unwirksam. Seine Rolle ist die Bewegung, Begegnung, Verbindungen zu schaffen, Dinge zu realisieren, zu materialisieren (Materie, die Mutter), es in die Welt zu bringen. Und das ist hier leider nicht gegeben. Zumal in der Jungfrau, der Schwäche des Jupiter, der zudem rückläufig ist. Insofern kann die Antwort nur lauten: Nein, nichts. Momentan jedenfalls nicht.
Aber. Beeindruckend finde ich schon das sich gerade trennende Trigon zum Pluto direkt am DC. Dies läuft im Grunde der Interpretation zuwider, denn es deutet ja darauf hin, dass Du, eben aus Deiner Meditation kommend, gerade mit extremer, unsichtbarer, oder untergründiger Macht in Verbindung standst, sogar noch stehst zum Zeitpunkt der Frage. Auch wird der Pluto zuweilen mit den Massen sowie transformierenden Kräften in Verbindung gebracht. Normalerweise gebe ich in einem Stundenhoroskop nicht allzu viel auf die Transsaturnier, aber hier, in dieser Frage, mit dem Pluto als Blickfang des Horoskops, mit seiner Konjunktion zur Achse wohl der stärkste Planet hier, zusammen mit dem Mond... Wenn also von morphogenetischen Feldern die Rede ist... Tja. Der Pluto wird gerne als Übeltäter gesehen, ist mir nach hundert Jahren aber immer noch zu rätselhaft, um das wirklich abschließend einschätzen zu können (er muss es ja nicht immer sein, er kann auch ambivalent sein, als Herr der Unterwelt vielleicht doch tiefgründiger und facettenreicher als wir wissen können). Ich weiß auch nicht inwieweit Plutos Konjunktion zur Achse das Vakuum des Mondes vielleicht aufhebt, da der Aspekt sozusagen "real" wird. Normalerweise sehe ich die Transsaturnier in einem Stundenhoroskop als eher psychologisch, im Hintergrund ablaufend. Da die Frage aber genau das thematisiert, inwieweit kann etwas, in diesem Falle eher "Untergründiges", nicht sichtbares, die unpersönliche, spirituell-magische Kraft einer Menschenmasse in die Realität eingreifen und das Weltgeschehen beeinflussen -- und da kommt der Pluto aus dem Loch gekrochen und taucht am Deszendenten auf, bzw. eigentlich geht er ja dort unter, taucht wieder ab....
Ich würde es, abschließend fürs Erste, gerne so bewerten: es bringt natürlich nicht das, bei allem vermutlich vorhandenen Realitätssinn aber doch vom Herzen aus gewünschte Resultat: ein Ende des Blutvergießens. Nein. Aber völlig wirkungslos ist es auch nicht.
Dennoch ist Vorsicht geboten, denn falls der Aspekt zum Pluto das Aspektvakuum des Mondes aufheben sollte (da der Mond ja noch im Begriff ist, sich vom Pluto zu trennen und trotz Zeichengrenze nach traditioneller Auffassung zur Applikation mit dem Merkur übergehen würde), so ist Merkur auch Herr 12, und es könnte zu einem Punkt kommen, an dem das Ganze nicht mehr gut für Dich ist. Du bist einfach mit unberechenbaren Kräften im Kontakt, und auch wenn alle aus guter Absicht heraus an dieser Sache teilnehmen, Du weißt letztlich nicht wirklich, was für Energien sich dort versammeln, in welchen Gewässern man dort badet. Ich würde da sehr genau hinschauen, wie sich das Ganze auf das eigene Wohlbefinden auswirkt
Der relevante Signifikator wird wohl derjenige sein, zu dem ein Aspekt besteht.
Sollte es tatsächlich den Fall geben, dass beide aspektiert werden und die Rezeptionen ambivalent sind, würde ich schauen, wer ist stärker, welcher wird zuerst aspektiert, was gibt es noch für Zeugnisse