Der neue Vorsitzende der GD ist Anhänger der Dekomposition/Komposition Theorie. Das ist von Höcke aus der Angelsächsischen Theoriewelt in die neue Rechte eingeführt.
Dahinter steckt die Kritik am Hyperliberalismus. Junge Rechte hängen mehrheitlich der Idee an, dass der Liberalismus in heutiger Form logische Folge der Grundlagen des Westens ist und die Lebensgrundlagen, die ihm ermöglicht haben, zwingend vernichtet. (Dekomposition)
Der Liberalismus zerstört die Fundamente, aus denen er entstehen konnte So könnte man es kurz zusammenfassen.
Das will die AfD-Jugend überwinden. Die BRD wird häufig als Ausdruck des Hyperliberalismus wahrgenommen ist damit als Feind markiert. Die Wiederherstellung eines guten Zustands (Komposition) ist das Ziel. Was die Überwindung der liberalen Gesellschaft bedingt.
Allgemein sind junge Rechte theoretisch sehr viel fixierter und gebildeter, als alte AfDler. Bei den Alten herrscht häufig Nostalgie nach der "guten alten CDU vor". Hier geht ein tiefer jung/alt Riss durch die Partei.
Moin, also, die AfD ist tatsächlich eine Sammelbewegung. Wie Bernd schreibt, gibt es in der Partei ein breites Spektrum.
Was nun aber die Jugend betrifft: Die ist geeinter als die Mutterpartei. Man muss sich vergegenwärtigen: Die heute jungen AfDler wurden in einem Land sozialisiert, das am Absteigen ist. Nostalgie nach der guten alten Zeit ist quasi keine vorhanden – warum auch, das wäre Corona ;)
Dafür gibt es eine immense Skepsis gegenüber der BRD. Einem 18-jährigen AfDler wurde in der C-Zeit die Jugend „geklaut“, und er musste lernen, dass Widerstand Hausdurchsuchung und Kontosperre bedeutet, zusätzlich soziales Stigma.
Im Gegensatz zu den Älteren gibt es da kein Zurück zur guten alten Zeit. Fast schon: Bei jungen AfDlern ist eine große Kaiserreich-Nostalgie vorhanden. Das Reich wird als das bessere Deutschland gesehen. Die BRD wird von jungen AfDlern häufig als „dem deutschen Volk feindlich“ gesehen.
Die Spaltung ist, glaube ich, während der C-Zeit geschehen. Diejenigen, die fein mit den Maßnahmen waren, wollen mehr von diesem Staat. Die anderen wollen ihn überwinden und etwas Neues. Das ist im Wesentlichen die neue AfD-Jugend.
Das Obige ist ohne Wertung meinerseits, aber durchaus als Ergänzung zu einigen Einwürfen hier zu verstehen.
Und es ist komplett okay, den "Lifestyle" seiner Mitmenschen abzulehnen. Selbst, wenn mir jemand befehlen könnte, tolerant zu allen sein zu müssen, könnte so jemand mir niemals Akzeptanz befehlen.
Der Stern Artikel ist übrigens nur insofern erhellend, dass der Autor es geschafft hat, den Fehler in der Steinigungsaussage zu korrigieren, dabei noch Kirks Antwort zu zitieren und dann gleich danach Kirk wieder vorzuwerfen, er hätte die Bibel wörtlich interpretiert.
Um das mal in den Kontext zu setzen: Kirk sagt: "Ließ die Bibel nicht wörtlich, nimm keine Einzelzitate, dass führt zu nichts."
Genau im Zusammenhang mit Homosexualität, vom Stern sogar genau auf so einen Fall angeführt.
Im selben Artikel der Stern: "Kirk versteht die Bibel wortwörtlich".
Lustigerweise direkt im nächsten Absatz. Man fragt sich schon, wie ein Autor zur Mitte eines Artikels vergessen kann, was er am Anfang schrieb. Nachdem der Stern Artikel diese Konstruktion dann bastelt, um ihn durch die Hintertür wieder zu einen Homophoben Menschenhasser zu machen (Ohne jeden Beleg, außer dem, den der Autor selbst zu Beginn des Artikels widerlegt). Muss der Artikel am Ende dann wieder zugestehen, dass Kirk selbst aber allen gegenüber Respektvoll war und sogar schwule Freunde hatte und auch noch gegen jede Kriminalisierung eintrat. Was der Stern dann anhand seiner diffarmierenden Konstruktion zu relativieren sucht. Da wird schon Aufwand betrieben, Konservative und insbesondere Christen zu verteufeln. Frage mich immer, woher dieser Drang zur Diffarmierung rührt.
Kirk lehnte übrigens tatsächlich schwulen Lifestyle ab. Tue ich übrigens auch. Wen man liebt, gehört in den privaten Bereich. Finde es immer verstörend, wenn auf Pride Paraden halbnackte Männer mit Hundemasken vor Kindern rumlaufen. Das gehört ins Schlafzimmer, aber die Welt muss es nicht wissen. Das betrifft eben nicht Homosexualität im Allgemeinen, darüber habe ich keine besondere Meinung, wie auch, kann ja niemanden vorschreiben was jemand fühlt. Gut, dass ich nicht in der Öffentlichkeit stehe, sonst würden deutsche Journalisten mir erklären, dass mein Glaube mir aber gebietet zu hassen und meine Toleranz daher nur Maske sein könne.
Zitat von BRDigt im Beitrag #4Hallo Adam, wer die Steinigung von Homosexuellen fordert braucht sich nicht wundern... Merkur-Mars im Skorpion... Muß ich leider hier schreiben obwohl mir persönlich die aufgeblasene LGBT Sache auf den Keks geht. Ist sowieso alles nur Ablenkung von wichtigeren Sachen. MfG
Was er allerdings niemals getan hat. Diese Legende stammt vom USA Korrespondenten des ZDF, dem lieben Herrn Elmar Theveßen.
Was Kirk tatsächlich tat: Eine Diskussionspartnerin argumentierte mit der Bibel, dass man LGBT Leuten Toleranz endgegenbringen müsse. Kirk endgegnete darauf, dass einzelne aus dem Zusammenhang gerissene Bibelzitate keine gute Grundlage sind. Um das zu veranschaulichen, zitierte er aus Levitikus eine Stelle, die zur Steinigung von Homosexuellen aufruft.
Was das ZDF also verbreitete, ist das exakte Gegenteil von dem, was er tat. Ironie an der Sache, der ZDF hat etwas aus dem Zusammenhang gerissen, ein einzelnes Zitat. Was Kirk genau damit eben als unzulänglich anprangerte.
Übrigens: Fasst die komplette linke Kritik am Kirk bewegt sich auf diesem Niveau.
Nachtrag: "... muss sich nicht wundern..." Das impliziert, dass wer solches sagt, hat irgendwo selber schuld. Selbst, wenn Kirk es so gesagt hätte, ist es auch so, dass deine Äußerung dich auf genau die Selbe Stufe legt. Weil auch du nichts anderes sagst, als: Wer A sagt und A passt mir nicht, der muss eben mit ... rechnen.
Es liegt eine gewisse Größe darin, dass Kirk trotz allem Hass, der ihm endgegenschlug, immer selber die Stärke hatte, den Diskurs zu suchen und sich reflektieren zu können.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Anchoragetreffen" geschrieben. 15.08.2025
Man muss schon sagen, wer auch immer sich Ort und Uhrzeit der Verhandlungen ausgesucht hat, interessanter hätte man es nicht wählen können.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Anchoragetreffen" geschrieben. 15.08.2025
Interessant sieht es aus, wenn man es über das Ukraine Horoskop legt.
Das es vermutlich um Gebiete der Ukraine gehen wird, über die fremde Mächte verhandeln werden, ist mit der AC/DC Achse in Haus 8 und Haus 2 der Ukraine, bei gleichzeitigen MC der Verhandlungen auf dem DC der Ukraine, ganz gut angezeigt.
Fragt sich ob es gut für die Ukraine ausgeht. Da ist der Mars mit AC relativ im leeren. Saturn/Neptun im Haus 6 der Verhandlungen im Sextil zum Saturn der Ukraine in 1. Weiß nicht ob das so gut ist.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 30.06.2023
Hallo in die Runde, @Gerald: Der Klaus war schon seit langer Zeit auf dem Sprung und sich unsicher ob er überhaupt noch in Foren aktiv sein möchte. Ich denke da hat keine Einzelperson dran Schuld.
@Katharina Ja, so ist es Klaus hat genug astrologischen Stoff hinterlassen, damit wird man noch lange arbeiten können.
Außerdem wird man die Arbeit von Klaus in diesem Forum so am besten würdigen. Besser, als mit einer "Schulddiskussion", warum er gegangen ist.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 30.06.2023
Zitat von Peridot im Beitrag #56 edit: Es ist vielleicht erklärungswürdig, warum Russland Kernwaffen ernsthaft ins Auge fassen sollte. Es ist so, dass nach Einnahme der Ukraine, Moskau relativ sicher ist, weil die russischen S400 Systeme ballistische Waffen einfach abfangen können. Russischer Doktrin folgend, wird Moskau dem Westen dann einfach die Pistole auf die Brust setzen und verlangen sich im Falle eines Angriffs auf das Baltikum neutral zu verhalten und in die baltischen Staaten + Polen einmarschieren. Bei einer Waffenhilfe für diese Staaten gilt dann die Kernwaffendrohung. Welche in diesem Fall, eines gut geschützten Moskaus glaubwürdig ist. Klingt wahnsinnig, ist aber recht genau das, was passieren wird.
Auch wenn es in unseren Medien, wo der Russe lächerlich gemacht wird, nicht so klingen mag. Trotz Drohnenangriffe ist Moskau sehr gut gegen Kernwaffen geschützt. Alle größeren Städte sind durch das S400 abgesichert.
Hmm, da wären doch mal astrologische Befunde fällig - wenn man sich soweit ins Prognostische begibt? Der Russe wird wohl nicht mehr lächerlich gemacht. Inzwischen erkennman die tödliche Bedrohung. Ich habe schon vor einem guten Jahrzehnt gesagt und geschrieben, dass Putin zuschlagen wird. Inzwischen haben die seriösen Medien begriffen, dass der Vergleich Putins mit Hitler, wie H.Broder sagt, nicht nur legitim ist, er sei sogar geboten. Nein- die NATO würde der Putinschen Herausforderung , das Baltikum betreffend, mit Sicherheit nicht entsprechen.
So etwas explizites mit meinen doch sehr begrenzten astrologischen Werkzeug zu belegen. Da muss ich passen. Es ist eine Herleitung aus russischer Vergangenheit (Ausweitung der Grenzen hin zu geographischen Grenzen), Putins Doktrinänderungen betreffend Kernwaffen, Putins Ideologie und Beobachtungen, wie Russland in der Vergangenheit reagierte, wenn es mit konventionellen Mitteln zu schwach war seine Ziele zu erreichen.
Ich kann die Editierung auch wieder löschen, wenn dir das ohne unterfütterung durch einen astrologischen Befund zu unpassend hier ist.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 30.06.2023
Zitat von Sepp im Beitrag #57https://www.zerohedge.com/geopolitical/mearsheimer-warns-darkness-ahead-where-ukraine-war-headed Wen es interessiert, meiner Meinung nach eine ganz realistische Einschätzung. Keine wirklich guten Perspektiven für Frieden. Sepp
Danke, habe ich gerade quergelesen. Ist im Kern Mearsheimers bekannte Position. Ich kann mich dieser Position nur teilweise anschließen. Er hat recht, dass die Ukraine der Kern von Putins Ambition ist, weil die Ukraine der Schlüssel ist für ein Großrussland, außerdem für die Sicherung des Schwarzen Meeres und für eine Landbrücke zur ebenfalls sehr wichtigen Krim.
Nüchtern betrachtet wäre es so, wie Mearsheimer sagt. Allerdings widerspricht es so ziemlich allen, was wir sonst aus Russland hören und passt auch nicht dazu, dass Moskau das Mittel der von Gerasimov (russischer Generalstabschef) ausgearbeiteten Hybriden Kriegsführung unlängst über die Ukraine hinaus ausgedehnt hat.
Das spricht sehr dafür, dass Russland nach einem altbekanntes Muster verfährt. Nämlich die Verschiebung der Grenzen hin zu natürlichen Geographischen Grenzen. (Das umfasst das Baltikum, Teile Polens, Weißrussland und einiges mehr) -- Was den Rest angeht bin ich allerdings ganz bei Ihm. Der ganze Krieg wäre vermutlich vermeidbar gewesen, wären nicht beide Seiten scharf auf Eskalation gewesen. Darf man allerdings nicht vergessen, dass Herr Putin es war, der seinerseits Kernwaffen in Kalinigrad stationiert hatte. Fragt sich also, wie viel Friedenswille überhaupt dagewesen wäre.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 30.06.2023
2025 war hier ja schon öfters Thema, 2024/2025, wenn ich mich recht entsinne.
Was man auf dem Schirm halten sollte ist, dass Putin sich nicht auf die Sowjetunion bezieht, sondern seine Ideologie die Restauration des zaristischen Russland ins Auge fasst.
Die robuste Reaktion von der ich damals sprach ist übrigens nicht eingetreten. Deutschland hat mit seinen Waffenlieferungen alles abgegeben, was es kann, aber die Produktion von Munition und Material ist nicht spürbar hochgegangen. Die Zeitenwende eine hohle Sprechblase. Gleichzeitig verschießt die Ukraine jeden Monat eine amerikanische Jahresproduktion an Munition. Währenddessen arbeiten die russischen Waffenschmieden in 3 Schicht Betrieb auf Kriegsmodus. Die Zeit spielt für Moskau, geht es so weiter wie jetzt, hängt der Erfolg der Ukraine an dieser Offensive. Schlägt diese fehl, dann war es das für Kiew. Russland wird das gewinnen, nicht weil Russland so stark war, sondern weil der Westen unwillig ist, die Realität anzuerkennen.
Der Ukraine Krieg war alles andere als überraschend und es spricht Bände über die Qualität unserer Medien und Regierungsapparate (Des ganzen Westen, Ausnahme USA), dass niemand das offensichtliche denken konnte/wollte. --- Russland sieht sich in einem Überlebenskampf und wird dieser Logik folgend, nachdem die Ukraine eingenommen ist, mit der Kernwaffendrohung ernst machen. Jetzt sind das lehre Drohungen, weil von der Ukraine aus Moskau mit Kurzstreckenwaffen erreicht werden kann. Nach Einnahme der Ukraine, wird Moskau hier einen taktischen Vorteil haben und es ist keine Frage, dass Moskau diesen Vorteil ausnutzen wird. --- Und was man nie vernachlässigen sollte ist, der Konflikt in der Ukraine ist ein ethnischer Konflikt. Die Ukraine hat (aus traurigen Gründen), im Osten eine enorme Einwanderung ethnischer Russen erlebt. Diese Spaltung nutzt Putin aus. Gleiches wird in Serbien passieren, wird in Transnistrien bereits gemacht und wird auch in den baltischen Staaten noch versucht werden. Migration als Waffe, passt nicht so ganz zum angeblichen stolzen Putin, aber die Wahl der Mittel ist ihm wohl gleichgültig.
edit: Es ist vielleicht erklärungswürdig, warum Russland Kernwaffen ernsthaft ins Auge fassen sollte. Es ist so, dass nach Einnahme der Ukraine, Moskau relativ sicher ist, weil die russischen S400 Systeme ballistische Waffen einfach abfangen können. Russischer Doktrin folgend, wird Moskau dem Westen dann einfach die Pistole auf die Brust setzen und verlangen sich im Falle eines Angriffs auf das Baltikum neutral zu verhalten und in die baltischen Staaten + Polen einmarschieren. Bei einer Waffenhilfe für diese Staaten gilt dann die Kernwaffendrohung. Welche in diesem Fall, eines gut geschützten Moskaus glaubwürdig ist. Klingt wahnsinnig, ist aber recht genau das, was passieren wird.
Auch wenn es in unseren Medien, wo der Russe lächerlich gemacht wird, nicht so klingen mag. Trotz Drohnenangriffe ist Moskau sehr gut gegen Kernwaffen geschützt. Alle größeren Städte sind durch das S400 abgesichert.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 28.06.2023
Der Ausgang des Krieges wird Putins Anspruch legitimieren oder delegitimieren.
Sehr missverständlich - siegt Putin, womöglich in dem er , wie Medwedjew fordert, Nuklearwaffen einsetzt, dann ist der Anspruch legitimiert?
Ich denke, er würde damit tatsächlich Fakten schaffen. Die Ukrainer werden so ziemlich bis zur letzten Patrone kämpfen. Schon jetzt gehen ihnen die jungen Männer aus. Gleichzeitig entführt Russland systematisch ukrainische Kinder. Verliert die Ukraine, wird das ukrainische Volk sich auf absehbare Zeit nicht erholen.
Das ist unfassbar brutal, aber ich denke wir haben es hier mit dem Versuch einer tatsächlichen Auslöschung eines Volkes zu tun.
Legitimiert meinte übrigens nicht moralisch gerechtfertigt. Eher einen faktischen Zustand. -- Putins Argumentation, warum Moskau das Zentrum der russischen Welt (In Putins Augen Russische Welt=Slawische Welt) ist, ist übrigens recht dünn. Frei übersetzt: "Die Geschichte wollte es so, dass Moskau das Zentrum ist und nicht Kiew"
Mit anderen Worten: "Tja sorry Ukrainer, der Zufall wollte Moskau als Zentrum, damit kann es euer Volk nicht geben"
Peridot hat einen neuen Beitrag "Russland..." geschrieben. 28.06.2023
Zitat von Sepp im Beitrag #26Na, ja, was Putin sagt ist eine Sache, der hat im 9. Jh. noch nicht gelebt. Dann müsste man eher bei 1917 bleiben, meiner Meinung nach sogar bei 1990. Sepp
Sehe ich auch so. Die Zentrierung auf Moskau ist Putins Anspruch. Dieser Krieg gilt dem Ansinnen, dieser Aussage Wahrheit zu verleihen. Mit gleichen Recht könnten die Ukrainer den Kiewer Rus für sich beanspruchen und dann wäre es auf Kiew zentriert.
Der Ausgang des Krieges wird Putins Anspruch legitimieren oder delegitimieren.
Peridot hat einen neuen Beitrag "BRD-AfD" geschrieben. 25.05.2023
Moin.
Ich denke, modernen Faschismus gibt es kaum. Dafür ist der Zeitgeist kaum geeignet.
Am ehesten gibt es Faschismus noch in Putins Russland. Man denke an die Züge von Personenkult, der extreme Kollektivismus und ständige Apelle an die kollektive Opferbereitschaft. Massives Freund/Feind denken, Militarisierung usw.
Die AFD ist im Kern ein Zwitter aus Wirtschaftsliberaler Partei und erratisch populistischer Partei.
Das wird der AFD aus der neuen Rechten ja auch vorgeworfen: Zu angepasst, zu links, zu liberal... Sind da gängige Vorwürfe gegen die AFD.
Ein ganz starkes Indiz für dass erratische populistische Verhalten der AFD ist ihre Positionierung zum in der Tat heroisch patriotischen Abwehrkampf der Ukrainer.
Ich weiß, die Sache in der Ukraine ist komplex, aber das Kind nun einmal in den Brunnen gefallen. Würde die AFD sagen, wie Orban, wir helfen nicht, weil gegen nationale Interessen. Okay...
Aber der Ton ist bissig, höhnisch! So würde ein rechtskonservativer Patriot niemals über echten Patrioten reden. Mindestens Respekt für den Überlebenskampf wäre geboten.
Heißt für mich, dass der AFD eine echte rechtskonservative patriotische Kultur im Kern fremd ist.
Da ist eher ein beliebiger erratischer Populismus am Werk, der von Besitzstandswahrung getrieben ist.
Peridot hat einen neuen Beitrag "BRD "Wende"" geschrieben. 27.01.2023
Zitat von Klaus im Beitrag #23Hallo Peridot, hmm, ich mag da ja begleitende astrologische Korrelate (ist nun keine Kritik!). Jedenfalls interessant, was Du schreibst. Auch einmal meinerseits ohne Korrelate, ausnahmsweise: Die Grünen sind sehr, sehr deutsch. Z.B. mit Blick auf den dort notorisch gegebenen oberlehrerhaften Gestus ("Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". .. der moralische Impetus, sprich Imperativ...). Ist ja bekannt, da sag ich nichts an Neuem. - Und jetzt wird's grenzwertig: Die Grünen haben immer einen anti-BRD- Reflex gehabt, Teil der Eigenidentität. "Bundeswehr weg- raus aus der NATO - Polizei halbieren" etc. - gar nicht so lange her. Und nun meine zugestanden maliziöse Vermutung: Da nun die ehemals ungeliebte "BRD" (=Beerdigt Deutschland") nun zunehmend vergrünt geworden ist, gilt es eben, dieses ehemals ungeliebte Land zu verteidigen, und sei es militärisch, eben da dieses Land nun grünes Territorium geworden ist. Da braut sich einiges zusammen, das Selbstverständnis des Landes betreffend... Ich rückverweise auf meinen Beitrag Nr 9, s.o., die faktische Umpolung des Landes betreffend. Gruß, Klaus
Sehr ähnlich auch meine Gedanken dazu. Vielleicht ist es nicht so verkehrt, die Grünen als den Katalysator der momentanen innenpolitischen Umwälzungen Deutschlands zu betrachten. Dann müsste deren Horoskop sehr eng mit den für Deutschland relevanten Horoskopen verknüpft sein. Vielleicht sich darin auch ein Hinweis darauf finden, ob diese Umwälzungen bis zum Ende im Sinne der Partei verlaufen werden oder ob diese Bestrebungen (Wie es auch sehr deutsch wäre), letztlich zum scheitern verurteilt sind.
In Fragen der Ukraine tendiere ich ja eher zur Grünen Position (wobei das bei mir eher die osteuropäische ist). Ansonsten sehe ich in der "Transformation Deutschlands" (O-Ton die Grünen), eher einen weiteren deutschen Anfall der typisch deutschen Unbedingtheit... Mit all ihren teilweise fatalen Folgen.
Hat hier jemand ein zuverlässiges Gründungshoroskop der Grünen? Parteienhoroskope zumal aus so einer bewegten Zeit wie der grünen Gründung, sind ja immer eine schwierige Sache.
Beste Grüße
Peridot
Peridot hat einen neuen Beitrag "BRD "Wende"" geschrieben. 24.01.2023
Zitat von Klaus im Beitrag #16Zu dem Seltsamsten, was der Bundesrepublik seit Bestehen widerfahren ist: die 180-Grad-Wende der im Kern, dem Selbstverständnis nach konsequent pazifistischen Partei der Grünen. Und nicht minder seltsam, gar durchweg rätselhaft : Das erfährt kaum je ein klares Contra seitens der Medien. Nun, man weiß ja warum - rund 60% der in den Öffentlich-Rechtlichen gut Verdienenden sollen Grüne sein - oder eben diese favorisieren.
Moin,
eigentlich haben die Grünen keine Kehrtwende vollzogen. Sie haben vielmehr die Perspektive gewechselt. Wirkliche Pazifisten gibt es kaum unter den Menschen. Gerade bei einer sehr weltanschaulich geprägten Partei wie den Grünen wäre das enorm überraschend.
Wir erinnern uns: Die Grünen waren auch mal dezentral, freigeistig und anti etatistisch (jedenfalls dem Selbstbild nach). Sie waren auch mal gegen Polizeigewalt. Das war, als die Grünen noch Außenseiter waren. Geht es um Klimaproteste, ist die Polizeit zwar nach wie vor der Feind, sind Querdenker auf der Straße, wird allerdings eher mehr Pfefferspray als weniger gefordert.
Jetzt sind die Grünen gewissermaßen die Inkarnation des Establishments, der Marsch durch die Institutionen ist abgeschlossen. Damit ändert sich die Perspektive grundlegend. Der Staat ist nun ihr Staat, die Medienmeinung ist ihre Meinung. Man hat also etwas zu verlieren, wenn die Deutungsmacht wankt. Denn und das macht eine weltanschaulich geprägte Partei aus, anders als die CDU sind die Grünen eben nicht Meinungsflexibel.
Was hat das mit der Ukraine zutun? Nicht zuletzt Putin selbst hat den Konflikt mit den Westen immer wieder auf eine weltanschauliche Ebene gebracht und damit auch genau in den Bereich, wo die Grünen niemals einen Kompromiss eingehen können und ihr Pazifismus somit endet.
Hier handelt es sich nicht zuletzt auch um einen weltanschaulichen Konflikt.
Wäre Putin ein Linker und würde für die Einführung von Gendertoiletten in Kiew zu Felde ziehen, so zynisch es auch klingt, aber wir hätten dann wieder sehr pazifistische Grüne.
Nachtrag: Auch wenn ich den Grünen hier ausnahmsweise mal zustimme, liegt hier auch ein gewaltiges Problem. Die Natur dieses Krieges ist es, dass er aufgrund seiner kulturellen Ebene, nicht beendet werden kann, solange Putin in Moskau in der Regierung sitzt und wir ebenfalls keine Kompromisse eingehen.
Nachtrag2: Aber auf keinen Fall eine Kehrtwende der Grünen. Es lohnt sich eher die Weltanschauung in den Blick zu nehmen. Sozialisten sind auch gerne kleine Anarchisten. Bis sie in der Regierung sitzen, dann kommen die harten Bandagen.
Im kalten Krieg waren die als rechts wahrgenommenden Amis die bösen und die Russen hatten Narrenfreiheit. Heute, andersrum. Wahrnehmung.
Peridot hat einen neuen Beitrag "BRD "Wende"" geschrieben. 23.01.2023
In mancher Hinsicht kommen auch Fragen der Vergangenheit wieder hoch. Verdrängtes, was wir nicht narkotisiert haben, sondern beiseite geschoben oder dessen Erinnerung zu einen leeren RItual geworden ist. Im schlimmsten Fall auch zu einer Ausrede für das Nichtstun.
Gerade in der Ukraine Frage, hat eine falsch verstandene Verantwortung Russland gegenüber zu einen Vergessen all jener geführt, die genauso betroffen waren, von der deutschen Vergangenheit, aber von der Russlandfixierung der Deutschen ausgeblendet wurden.
Das machte den Ukrainekrieg vielleicht erst möglich und das fordert jetzt auch seinen "Tribut".
Frage also, was macht der Pluto. Steht bald in Opposition zum Pluto vom September 1939.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Ukraine 2023" geschrieben. 31.12.2022
Moin,
ich würde auch davon ausgehen, dass es ein längerer Krieg wird. Spannend, meinen alten Beitrag zu lesen. Damals war ich mir bereits 100% sicher, dass Putin einfallen würde. Die Ukraine habe ich allerdings nur als wehrloses Opfer gesehen und die Leistungsfähigkeit der russischen Armee maßlos überschätzt.
--- Ganz unastrologisch Putin wird sich dadurch wohl bestätigt fühlen und bereuen, nicht eher angegriffen zu haben. Aus seiner Sicht hat sich der Westen (jetzt auch mit Deutschland) komplett gegen Russland verschworen und nutzt die Ukraine als defakto Nato Mitglied gegen ihn. Gleichzeitig denke ich, dass die USA ein Interesse an einen langen Krieg haben. Hätten sie das nicht, hätten sie der Ukraine andere Waffen liefern können und damit längst eine Entscheidung herbeigeführt. So denke ich, dass die USA Interesse daran haben, Russland lange zu binden und möglichst nachhaltig zu schwächen.
Nun wird es wohl ein Zermürbungskrieg. Russland setzt alles auf Sieg und kann und will nicht zurück, die Ukraine muss durchhalten, die USA wollen möglichst lange Krieg. Merkels ungeschicktes Geständnis, dass Minsk nur dazu diente, die Ukraine aufzurüsten, hat aus Russlands Sicht Westeuropa zu einen Flugzeugträger der USA degradiert. Europa hat also gar nichts mehr zu sagen und sich selbst degradiert.
--- Etwas astrologisch Ich denke, einen Höhepunkt und vielleicht auch Ende wird das ganze 2024 erreichen. Da geht der laufende Pluto über den Saturn der Ukraine, welcher an der Stelle des Jupiter der BRD steht.
Sehr spannend zu sehen, wie sehr die Horoskope der Ukraine und der BRD miteinander verbunden sind. 2024 wird für die BRD und Ukraine jedenfalls ein entscheidendes Jahr.
Ich glaube nicht, dass Europa sich einen gefallen getan hat, als es jede eigene geostrategische Ambition aufgegeben hat und sich ganz den USA angeschlossen hat. Das fällt uns jetzt sehr auf die Füße.
Peridot hat einen neuen Beitrag "Koalition" geschrieben. 17.10.2022
Zitat von Sepp im Beitrag #1In der Aampelkoaöition scheints zu knirschen. Ich hab mich heute gefragt: Hält die Koalition. [...]Entscheidend ist die 'Frage zum Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Beugt sich die FDP den Grünen, geht´s wohl mit der Zustimmung bergab. Die Grünen haben sich auf ihrem Parteitag festgelegt.
Daß Sepp die Frage nach dem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke für entscheidend hält, ist dann lediglich eine Art Hinweis darauf, worauf er die Beantwortung dieser Frage stützen würde. Sein auf den Weiterbetrieb der restlichen Atomkraftwerke abstellen- de Lösunngsansatz nimmt keineswegs den Fortbestand der Atomkraft insgesamt in den Blick.
Zudem enthält dieses Zitat die wahrscheinlich unzutreffende Be- hauptung der Ursache eines möglichen weiteren Abstiegs der FDP: Sie verliert die ihr den sicheren Einzug in die Parlamente garan- tierende Zustimmung von Wechselwählern, eben gerade weil sie sich in der allgemeinen Krise in den Augen dieser Wählergruppe falsch zur Geltung bringt, indem sie anstehende Entscheidungen verhindert, zumindest erschwert und verzögert (Coronakrise, Ukrainekrieg, Energiekrise).
Kurz und gut, die Frage lautet: Hält die Koalition.
Die Behauptung von Sepp ist wohl eher zutreffend. Der Wählerfluss zum Beispiel in Niedersachsen spricht eine glasklare Sprache. Die Verluste der FDP gingen zum Großteil an die AFD. Das Spricht sehr dafür, dass die Wähler der FDP maximal eins auswischen wollten. Immerhin hat sich der Lindner in der Koalition häufig bis zu Unkenntlichkeit verbogen.
Was auch nur folgerichtig ist. Immerhin hat Habeck bis vor kurzen mit allerlei abenteuerlichen Begründungen und viel Getrickse eine Entscheidung über den AKW Betrieb hinausgezögert. Die Eile die also nun geboten ist, hat er selber erst erzeugt. Ukraine: Ich meine mich erinnern zu können, dass die Ausreden des Kanzlers, warum er der Ukraine gerade nichts liefert, sehr eindeutig in ihrer Implikation sind. Man will nichts liefern. Rheinmetall jedenfalls hat seit Ewigkeiten einen Haufen Marder geparkt. Der stets zu einer Lüge bereite Scholz findet allerdings immer neue Gründe, warum man vor Putin lieber einen Kotau macht. (Diese Duckerei vor Putin empfinde ich übrigens als geradezu beleidigend....).
Corona: Soweit ich weiß, war die FDP die einzige Partei in der Koalition, die überhaupt ins Gespräch brachte, den Pflegenotstand etwas zu lindern, indem man die unsinnige einrichtungsbezogene Impfpflicht abschaffen wollte und so tausende Pfleger und Pflegerinnen wieder arbeiten lässt. Ganz zu schweigen, von der künstlichen Verknappung an Arbeitsplätzen, durch die unsinnig langen Isolationspflichten.
Also nein JZM, deine Einschätzung die FDP würde auf der Bremse stehen, ist Lichtjahre von der Sachlage entfernt.
Dafür aber sehr wahrscheinlich, dass die Atomfrage für die FDP zu einer Schicksalsfrage wird. Mir als ehemaligen FDP-Mitglied, würde ein Einknicken auch den letzten Grund nehmen, meine alte Partei noch zu wählen. Eine freiheitliche Partei, die vor ideologischer Verbohrtheit einknickt, braucht kein Mensch.
Beste Grüße
Peridot hat einen neuen Beitrag "Inflation in Dtld." geschrieben. 17.10.2022
Zitat von Klaus im Beitrag #4Hallo, Jens, wir haben recht verschiedene Bilder - gelangen zum selben Ergebnis, was die Inflation angeht. Das war meinerseits ja keine Prognose, sondern nur die Feststellung des offenkundig Gegebenen. Wobei man diese Schlange nammens Inflation nicht so leicht zurück in den Sack bekommen wird. Apropos Edelmetall: da sind die Preise derzeit ziemlich unten, also Kauf könnte sich lohnen. Da will ich mich lieber nicht allzuweit aus dem Fenster lehnen. Ich würde mich orientieren am langfristigen Bedarf der industriellen Produktion (ist wichtiger als Schmuck und Zahngold) - was ist dort gefragter: Gold oder Silber..?. P.S. Ich fand mal ein Horoskop für Gold und Silber, nämlich für den London Metal Exchange. Ist aber die falsche Adresse, da werden alle möglichen Metalle gehandelt, nicht aber Gold und Silber. Statt dessen: London Bullion Market, gegründet 14.12.1987. Grüße, Klaus
Die industrielle Nutzung ist für den Wert von Edelmetallen nicht relevant. Sowohl Gold als auch Silber wären beide nur einen winzigen Bruchteil von dem Wert, was sie derzeit wert sind, wenn es um den Nutzwert ginge.
Wichtiger ist das Stock-to-Flow Verhältnis. Hier schneidet Gold wesentlich besser ab, wenn es zu einen Bullrun kommt. Das liegt daran, dass sich die Produktion von Silber und damit die Inflation von Silber, schnell steigern lässt. Die quantitative Ausweitung von Gold ist wesentlich schwieriger zu erreichen, auch mit größten Anstrengungen holt man maximal eine Steigerung des Stocks von 1,5-2,0% heraus.
Das macht Gold, gerade in Phasen wo die Kurse stark steigen, wesentlich werthaltiger, weil das Angebot eine gestiegene Nachfrage nicht decken kann.
-- Was die Kurswerte angeht. Das verkaufte Gold, übersteigt den realen Bestand um ein vielfaches. Das liegt an Gold-Derivaten, also Besitzscheine, von denen die Banken versprechen, dass diese den Kurswert abbilden. Der von der Bank ausgegebene Besitzschein, ist allerdings nur durch Kapital gedeckt, welches den Kurswert deckt. Die Bank besitzt das verkaufte Gold tatsächlich nicht.
Das meiste im Umlauf befindliche Gold, ist also tatsächlich nur virtuelles Gold, welches keine reale Deckung besitzt.
Eine Krankheit unserer Zeit, dass die gehandelten Werte, nur noch virtuell sind. Ein Großteil unserer Wirtschaft befindet sich leider seit Jahren in einer solchen meta-Realität. (Und wenn man das so sagen darf, alles andere an den westlichen Gesellschaften ebenfalls). Das ist auch eine der Ursachen der derzeitigen Inflation.
Auch unsere Bundesregierung wird bald lernen, dass ein Gaspreisdeckel kein Angebot schafft und keinen Kubikzentimeter mehr Gas bringt in die Speicher bringt. Die Speicher werden nur schneller leer, weil mehr Gas verbraucht wird, als mit realen Preisen. Im Klartext: Es ist einfach nur schneller kein Gas mehr da. Und das wiederum führt langfristig zu --- Überraschung --- extrem viel stärkerer Inflation. -> Das ist das, was passiert, wenn man das Preissignal aus dem Märkten nimmt.
Traurig eigentlich, dass man auf so grundlegendes heute explizit hinweisen muss.
--- Profitipp: Wenn die europäischen Regierungen mit gleicher Kompetenz weitermachen, wird der Euro noch extreme Probleme bekommen. Das könnte dazu führen, dass der ein oder andere seine Goldzertifikate einlöst, was wiederum dazu führen dürfte, dass auffällt, dass ein Zertifikat kein echtes Gold ist. In einen solchen Fall, wird sich der Goldpreis vervielfachen - Was im Klartext einfach nur ein realistisches Niveau ohne Marktmanipulation wäre.
Beste Grüße
Peridot hat einen neuen Beitrag "Blackout?" geschrieben. 03.10.2022
Ich finde es immer interessant, dass Menschen aus Technikfernen Berufen, diese Zusammenhänge besser erfassen und aus persönlicher Erfahrung bestätigen können, was unser Energieministerium unter Habeck nicht hinbekommt. Mitsamt der versammelten deutschsprachigen Presse inklusive multi Milliarden Staatsrundfunk (Der nicht so heißen darf.)
Also falls mal jemand auf einen Energiewende Anhänger trifft und eine wissenschaftliche Zusammenfassung der puren Unmöglichkeit der Energiewende braucht, um gegen die ganze Augenwischerei anzukommen. Prof. Dr. Ganteför von der Universität Konstanz hat es in etwa einer Stunde zusammengefasst. Da haben seine Studenten in einer Stunde mehr über die Energieversorgung gelernt als ein B.A. Student für Energiewirtschaft in einen kompletten Studium.
Als Physik Professor geht er mehr auf die Menge der Energie ein und spricht weniger über die technischen Zusammenhänge des Stromnetzes (Was noch einmal ein Thema für sich ist). Typisch Physiker, würde ich als Ingenieur da sagen. ;) Aber sehr gut aufbereitet und klar zusammengefasst. Er spricht auch ein paar ethische Aspekte an, die wirklich nicht zu unterschätzen sind und, wer hätte es gedacht, in der Öffentlichkeit nicht diskutiert werden.
Verlässt wieder die Astrologie, es tut mir wirklich leid... @Klaus du kannst es es löschen, wenn es zu viel wird, würde es nicht nachtragen.