#1 Über Frauen, Bücher und Jäger von Wilfried 26.06.2020 20:07

Hallo Zusammen

In jeder Frau steckt eine Kassandra, das lässt sich daran erkennen, dass sie schon kurz nach der Wintersonnenwende vorsorglich an den Sommer denkt, wenn die Sonne sich im Krebszeichen bewegt und die Tage wieder kürzer werden.

Jede Frau weiß, nun wird es eng im Krebs-Panzergehäuse, denn darin kann man nur alleine leben mit Lesestoff, also Bücher.

Als der Herr der Viren nach einigen Sonnenfinsternissen sein Füllhorn ausbreitete, gerieten Männer, also Börsenspekulanten in Panik und stürmten wie kopflose Steinböcke auf die höchsten DAX- Plateaus, um zuverlässig in Abgründe zu stürzen.

http://www.jagd.it/hochwild/steinbock.htm

Frauen blieben gelassen, bestellten Bücher und blieben von Viren überwiegend verschont. Es waren während des Lockdowns fast nur LKWs voller Bücherladungen unterweg. Paketdienstboten, sonst oft wenig gesprächig wegen Verständigungsschwierigkeiten, waren nun irritiert über das erwartungsfrohe Augenleuchten der Paketempfängerinnen. In der hochsommerlichen Krebszeichenstimmung brauchen Frauen nicht viel, das wenige aber leidenschaftlich, also die weibliche Leselust. Interessant auch, während Wassertiere, also Fische nach hinten ausatmen, pusten Krebse ihren Kohlendioxyd nach vorne. Also ins Buch oder aktuell auch noch in die Maske.

Im Fokus der Astrologie ist ja immer noch der ominöse Steinbock und bald Wassermann. Also die Winterzeichen, die ihre wahren Absichten so gerne verbergen, als da wären die Planetenknoten. Noch nie haben so viele Planetenknoten im Steinbock ein Cluster gebildet, wie im Frühjahr zu Beginn des Corona-Ausbruchs. Das bedeutet was?

Der Krebs verzichtet so viel wie möglich auf Kampf und Auseinandersetzung mit der Umgebung. Niemals vertraut er der eigenen Gewandtheit und Kraft, wie dies der Steinbock tut. Dennoch ist der Krebs ein herumspazierendes Sammelsurium von Antworten bezüglich aller Probleme, die ihm die Umgebung stellt, dank seiner inneren Wissens- Bibliothek.

Männer interessieren sich immer noch für alles Gold, was an der Angelschnur blinkt. Seien es Dax-Köder mit Wirecard-Aktien oder Impfserum als Goldgrube künftiger Höchstgewinne.

Frauen sind seit 300 Jahren von einer leidenschaftlichen Lesewut erfasst. Sie würden dafür sogar auf einem Hochsitz am Waldrand nur stehen, denn die Sitzbank ist von Büchern besetzt.

Ganz anders Merkels Bubi. Der hat inzwischen ein eigenes Gewehr und studiert Jägerlatein.

https://djz.de/djz-heftvorschau-6-2020/h...db-cduimg_8592/


Kein Hochsitz an den Waldrändern ist mehr sicher, wenn Philipp Amthor mit seinen Jagdutensilien auf Pirsch geht.

Philipp begrenzt sich nicht auf solche Klein-Reviere wie Meckelnburg - Vorpommern. Er soll auch die ewigen Jagdgründe der Wölfe studieren. Das geht nur mit großem Kaliber. Philipp hat inzwischen ein eigenes Gewehr! Eine Blaser R8 Professionell Sucess. Hält nach eigener Belobigung sein Leben lang.

https://www.youtube.com/watch?v=ZCzRbRrHT_E


Wenn er dann sinnierend auf der Hochsitz-Kanzlei steht, kann es passieren, das Bubi plötzlich eine Patrone hervor zieht, nicht ohne selbstredend zu bemerken, dass er eine 300 Winchester Magnum in den Gewehrlauf legt. Jagdlich ein zu großes Kaliber für den deutschen Wald. Gut für einen Braunbär aber nicht für Reh und Hirsch, weil nicht mehr viel Fleisch übrig bleibt.

Da kann ich als Landschaftsjogger nur sagen, ich lege die Ohren an und bleib mir vom Pelz, verschone mich vor deiner Flinte, denn ich bin mir nicht sicher, ob meine Jupiter-Uranus-Opposition deine Schrot- Kugeln ablenkt.

Wohl jeder hat schon auf einem Hochsitz gestanden aus so unterschiedlichen Gründen, wie sich der kosmische Tierkreis zusammensetzt.

Frauen, die lesen sind gefährlich, denn Lesen ist sexy, sagte Jeanette Winterson.

Jane Austen nahm nur Frauen ernst, die Romane lieben und Marilyn Monroe war ebenso eine passionierte Leserin und las Joyce. Bücher sind und bleiben das wirksamste Gegenmitteln jeglicher Pandemie-Experimente, zum Ärgernis des Pharma-Patriarchats.

Es war doch so. Das Bürgermädchen liebte die stille, heimliche Lektüre. Die Dame von Welt hingegen las nicht gern allein und auch nicht unbedingt selbst; dafür hatte sie eine Vorleserin, mit der sie den Lesestoff diskutieren konnte. Das laute Lesen, das sich an ein Gegenüber wendet, duldet keine Unaufmerksamkeit und keine Schludrigkeiten. Das wissen wir ja noch aus der Schulzeit, wenn das anschwellende Kichern beginnt. Da bilden sich schon die ersten Traumen, die einer spätere Karriere als Vorleser*in im Wege stehen könnten.


https://www.youtube.com/watch?v=ghbj6iNPfCU

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz