Mir ging bereits sehr oft der Gedanke durch den Kopf, aber eine Richtige Antwort habe ich darauf bisher noch nicht gefunden. Es geht darum, wenn ich selbst ein Fragehoroskop erstelle, weil ich etwas suche z.B., ist es in diesem Fall einfach die Zeit zu bestimmen, weil ich einfach die Zeit nehme, in dem Moment wo ich merke das ich eben etwas am suchen bin schwierig wird es aber wenn es eine Frage ist die einem öfters im Kopf schwirrt, einen geeigneten Zeitpunkt zum Fragen zu finden, ich habe eben oft festgestellt das die Antworten bei solchen Fragen nicht übereinstimmen, und wenn man dann ein zweiten Zeitpunkt zum fragen nimmt ist man sich nicht mehr ganz sicher ob das der Richtige Zeitpunkt jetzt wirklich war, somit läuft man dann der Gefahr, wie ich es auch oft selbst erlebt habe eine Frage öfter zu stellen, und nicht mehr zu wissen welche Antwort jetzt richtig gewesen ist.
Ich weiß das in der modernen Stundenastrologie, in diesem Fall die Frage einer Person gestellt werden kann die diese Frage noch nie gehört hat, und man kann einfach diese Zeit nehmen, aber diese Möglichkeit gibt es nicht in der klassischen Stundenastrologie, vielleicht kennt Jemand zufällig eine Antwort auf meine Frage durch ein bestimmtes Buch, denn ich denke bin nicht die einzige die sich schonmal sowas gefragt hat.
ein Zitat dazu kann ich dir nicht liefer. Stattdessen umreiße ich kurz den mental-emotionalen Kontext meines eigenen Vorgehens. In der Regel ist es so, dass ich mich dann zu einer Form von Orakel entscheide, als das ich auch Stundenhoroskopie rechne, wenn Gedanken in der Richtung es zu befragen, gleichsam drängend werden, wenn sich eine Absicht dazu verdichtet. Eine stimmige, plausible Antwort aus einem Fragehoroskop hat für meine Begriffe nämlich viel mit Synchronizität, dem Vorliegen eines sinnvollen Zufalls zu tun. Sie fällt dir zu
Dies umso mehr, als zwischen dem Entschluss, das Fragehoroskop zu erstellen und der tatsächlichen Ausführung oft mindestens einige Minuten vergehen. Der Zeitraum dazwäischen gehört zur Synchronizitätsbildung, dem gleichsam omenbildenden Vorgang dazu. Es lässt sich als einen Teil externer Schicksalsbeantwortung (nämlich durch die zeitlichen Umstände gegeben) verstehen.
Danke für deine Antwort, ich musste sie mehrfach durchlesen um sie wirklich zu verstehen. Das Vorgehen von dem du schreibst ist mir bekannt, oftmals entwickelt sich eine Frage vollständig, kurze Zeit nachdem man meint, sie gestellt zu haben. Ich selbst habe oft ein Problem damit, zu glauben, das eine Frage, an die ich gerade denke beantwortet werden kann, wenn es zu diesem Zeitpunkt keinen aktuellen Anlass gibt die Frage zu stellen.
entschuldige bitte meinen manchmal etwas komplizierten Schreibstil (sozusagen um drei Ecken rum) Die Worte kamen mir so in den Sinn. Was mir nach meiner Antwort noch einfiel, deckt zwar nicht genau deine Fragestellung ab, aber es ist doch recht klar, weil auf der Hand liegend.
Also, dazu: Ich arbeite seit vielen Jahren mit I Ging, seit mindestens zwei Jahrzezehnten auch mit Lenormand und Kipperkarten (wobei "arbeiten" nicht professionell zu verstehen ist). Mit Tarot fremdel ich zwar nicht, bin damit aber nicht so ganz verbunden wie mit den anderen genannten Kartensystemen. Seit Hans Lakowski auf Tarastro (You Tube) seine sehr philosophischen Sendungen zum Tarot-Verständnis veröffentlicht, lasse ich mich gerne auch von der Tarot-Gedankenwelt inspirieren. Meine ganz private Empfehlung zur Beruhigung der Nerven etwa vor dem Schlafengehen oder zum Abschütteln von Alltagsstress ist, mal bei Tarastro reinzuschauen.
Warum erzähle ich das? Weil ich in der Verbindung von Astrologie und Karten-Orakeln schon recht interessante Erfahrungen machen konnte. Klaro: Ich bin mir sicher, dass es Astrologen gibt, die über Kartenlegen nahezu die Nase rümpfen, weil das sozusagen "unwissenschaftlich" sei. Aber ja, doch: Für viele materialistichen Analytiker bleibt auch die Astrologie in ihrem Sinne unwissenschatlich - kratzt mich aber nicht, um nicht einen anderen Ausdruck dafür zu gebrauchen.
Nun gut, worum ging es vor einiger Zeit? Ich suchte etwas, das für mich an dem Tag,, in dem Moment wichtig war. Hier nicht gefunden und da nicht gefunden. Wo kann es (weiß heute nicht mehr worum es ging) denn bloß sein? Ich zog also mal das Fragehoroskop zu Rate, das in markanter Weise auf Haus drei abhob. Dürfte also mit Verkehr, sprich Auto, zu tun haben. Wirklich Auto - tatsächlich? Ich zog dann eine Kipperkart, die mit "Zweite Hauptperson" betitelt ist.
Das muss man nicht gleich miteinander in Verbindung bringen können. Eine spontane Idee dazu kam mir auch nicht. Wie auch immer, marschierte ich aber erst einmal zum Auto und intuitiv machte ich, ohne viel nachzudenken, die Tür auf der Beifahrerseite auf. Und just vor dem Beifahrersitzt lag davor unten der gesuchte Gegenstand (Erleichterung...!). Für mich ist das eindeutig. Die "zweite Hauptperson" bildete in dem Fall eine Entsprechung zu Beifahrerseite oder Beifahrersitz. Kartensysteme haben ihre oft Synchronizitäten ansprechende Bilderwelt ebenso wie die Astrologie. Ich denke, wir können sogar lernen, unsere inneren Bilderwelte über astrologische Symbol-Zusammenhänge zum Sprechen zu bringen. Das Verständnis muss dabei - wie aus dem Karten-Beispiel ersichtlich - nicht immer über die Ratio kommen, sondern im einen oder anderen Augenblick eher intuitiv, unbewusst. Und genau das mag auch für den richtigen Moment gelten, eine Frage zu stellen, im Zusammenhang mit welchem System oder Hintergrund auch immer.
Hallo Bernd, Danke für deinen Beitrag und deine Empfehlungen, ich kenne den Youtube Kanal vom hören, und einige die Ihn mögen, ich habe mal kurz reingeschaut, und ich meine das war nicht so meins. Ich denke inzwischen wenn man den ersten Gedanken an einer Sache die man fragen möchte verpasst hat, wird es schwierig nochmal die Frage zu stellen, man kann es aber mal versuchen wenn die Frage nochmal aufploppt.
es war mir schon klar, dass meine Reinschauemfpehlung sehr persönlichem Empfinden entspricht und von der Wahrnehmung her nicht von allen geteilt werden wird. Erwäht habe ich den Kanal unter anderem, weil Tarot sonst nicht so meins ist, Hans Lakowski das Thema aber so vorstellt, dass ich etwas damit anfangen kann. Ansonsten unterstreiche ich noch einmal, dass nach meiner Auffassung die Antworten von Karten-Decks wie auch von Stundenastrologie etwas mit Synchronizitäten zu tun haben, wenn die Botschaft eine sinnvolle Entsprechung bildet. Eine Vermutung von mir bleibt auch, dass selbst die Wahl des Augenblicks für eine Horoskoperstellung oder eine Legung Synchronizitätskoppelung haben kann.
Interessant indes von dir der Gedanke, den du erwähnst:
Zitat von Lara im Beitrag #5Ich denke inzwischen wenn man den ersten Gedanken an einer Sache die man fragen möchte verpasst hat, wird es schwierig nochmal die Frage zu stellen,
Könnte fast von Gorbi sein, nach dem Motto, wer zu spät kommt, den usw. Du weist schon. Auch wenn ich es nicht ganz so eng sehe, in Bezug auf die Augenblickswahl für die Frage, gibt es doch einige Möglichkeiten um zeitnah, hm... bei der Zeitqualität zu sein, während der einem die Frage durch den Kopf gegangen ist. Wenn man beispielsweise im Auto sitzt, kann man an die Seite fahren und die Frage notieren. In den Öffis ließe sich die Frage in die Notizfunktion des Smartphones eintippen oder was auch immer.
Liebe Grüße, Bernd
Ps.: Ich denke, dass noch nicht einmal der erste Augenblick wichtig ist, wenn der eine Frage begründende Gedanke für einen auftaucht, sondern der Moment, in dem er mental und emotional Bedeutung gewinnt.
Danke nochmals für deine Explizite Erklärung, ich weiß aber nicht genau was ich dazu sagen soll Da ich mich mit diesen Themen weniger beschäftige, die Stundenastrologie ist bereits schwierig genug. Jedenfalls, es direkt aufzuschreiben ist sicher das richtige, oftmals ist es auch so, das sich um eine Frage, mehrere Fragen drehen und dann hat man das Theater, das man mehrere Fragen stellt, am besten stellt man die Frage wenn man wirklich den Impuls hat, aber ich weiß halt nicht ob das auch mehrmals klappt.
Zitat von Lara im Beitrag #7am besten stellt man die Frage wenn man wirklich den Impuls hat
Genau! Es entspricht der Überlegung von mir:
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #6Ich denke, dass noch nicht einmal der erste Augenblick wichtig ist, wenn der eine Frage begründende Gedanke für einen auftaucht, sondern der Moment, in dem er mental und emotional Bedeutung gewinnt.
Danke nochmals für deine Explizite Erklärung, ich weiß aber nicht genau was ich dazu sagen soll Da ich mich mit diesen Themen weniger beschäftige, die Stundenastrologie ist bereits schwierig genug. Jedenfalls, es direkt aufzuschreiben ist sicher das richtige, oftmals ist es auch so, das sich um eine Frage, mehrere Fragen drehen und dann hat man das Theater, das man mehrere Fragen stellt, am besten stellt man die Frage wenn man wirklich den Impuls hat, aber ich weiß halt nicht ob das auch mehrmals klappt.
schönen Abend Lara
Hallo Lara,
just before two minutes, what was your real question ???
Ich verstehe nur Bahnhof! Und das von dir geteilte Radix ist vom 28.08.2026, vielleicht versehentlich, aber auch sonst wüsste ich nicht was du sagen möchtest.
die Frage von Lara finde ich interessant und wir haben bereits einige Überlegungen dazu angestellt. Sinnvoll finde ich, was sie in #8 von mir zitiert formuliert hat, nämlich (hier noch einmal erwähnt): "...am besten stellt man die Frage, wenn man wirklich den Impuls hat." Das würde sich mit meiner etwas schärfer formulierten Wortwahl im Prinzip decken, die ich an dieser Stelle ebenfalls noch einmal wiederhole: "Ich denke, dass noch nicht einmal der erste Augenblick wichtig ist, wenn der eine Frage begründende Gedanke für einen auftaucht, sondern der Moment, in dem er mental und emotional Bedeutung gewinnt."
Nun hat Lara u. a. auch das Problem erwähnt, dass mehrere Fragen verbunden sein können. Lassen wir das zunächst einmal außen vor, aber vielleicht kannst du dazu ebenfalls noch etwas sagen. Zunächst möchte ich dich als unseren Experten in Sachen Stundenastrologie ansprechen, was du zu der grundsätzlichem Thematik meinst. Auf welchen Zeitpunkt sollte sich das Horoskop beziehen? So wie ober in einigen Stichworten angesprochen oder denkst du, dass man es doch noch in einem gewissen zeitlichen Nachklapp stellen kann?
Da mir das Thema heute morgen noch einmal durch den Kopf ging, habe ich ein Fragehoroskop dazu erstellt. Nämlich, ob das Horoskop auch noch gestellt werden kann, wenn der erste relevante - wie ich meine auch gefühlte, nicht nur gedachte - Impuls bereits vorbei ist.
Mir fällt dabei auf, dass Mond als Zeitverlaufsmarkierer noch ein zunehmendes Trigon bildet, das aus 4 kommt. Das heißt für mich übersetzt, solange man mit dem Fragegedanken gleichsam schwanger geht, ist es in Ordnung. Jedoch läuft Mond in ein Quadrat zum primären Frage-Signifikator Merkur rein. Merkur steht zwar in 11 für "Freiheit", was auf eine gewisse Flexibilität hindeuten könnte, doch die dürfte auf eine Phase (=Mond) begrenzt sein. Sinnvoll, finde ich, ergibt diese Phase sich indirekt durch das zunehmende Sextil von MC zu Merkur, will heißen, während der Dauer der gedanklichen, mentalen Intensität.
Zum Schluss macht Mond noch eine Opposition zu Uranus, der mythologisch auch mit dem Thema Zeit verbunden ist. Ich neige dazu, Uranus wie Haus 11 mit so etwas wie Flexibilität in Verbindung zu bringen. Die Mond-Opposition weist aber auf das Gegenteil hin. Die gültige Phase dürfte also begrenzt sein. Zudem bildet Merkur schließlich noch ein Quadrat mit Uranus. Dabei dürften Mond und Merkur, nach allem, was wir im Void-oft-Course-Strang besprochen haben, nicht im Leerlauf sein.
mir fällt dazu noch ein: Eine ganze Weile keisten die Gedanken zum Thema (Klang-Assouiation etwa Kraissaal). Der Gedanke zum Fragethema war also schon länger da. Aber plötzlich wurde der Impuls in mir geboren, ein Fragehoroskop zur Frage zu erstellen. Und siehe da: Es erscheint plausibel. Mit anderen Worten: Etliche Gedanken bilden sozusagen Wehen, bevor der Frage-Gedanke reif ist (gleichsam wie nach gedanklicher Schwangerschaft), ein Horoskop hervorzubringen. Und das würde auch bedeuten: Nicht jeder Gedanke, der einem Fragehoroskop vorherläuft, ist bereits relevant für die Horoskoperstellung. Erst dann, wenn der Impuls kommt: Hey, ich mach das jetzt mal...! Der lässt sich dann auch nicht irgendwann nochmal hervorkramen. Man wird in einer Inkarnation ja auch nur einmal geboren.
Wenn man das so sieht, entfallen eigentlich schon Einwände gegenüber der Stundenastrologie, sie sei doch irgendwie aus der Luft gegriffen, nicht logisch fundiert. Wenn es sich aber gleichsam um eine Nativität handelt, wird die Sache (die Frage) doch schon erheblich anders.
Doch woher würde man den "richtigen Zeitpunkt" merken? Wahrscheinlich eine Frage der Intuition. Ob man richtig oder falsch gelegen hat, lässt sich oft erst im Nachhinein beurteilen - das Pferd ist (um mal ein anderes Bild zu gebrauchen) sozusagen von hinten aufgezäumt. Nicht umsonst, hat van Slooten in seinem Buch eine Reihe von Kriterien definiert, ob ein Horoskop tatsächlich einen Fragegegenstand wiedergibt.
genau dieses Thema wurde im Forum schon desöfteren besprochen. Es gibt mindestens 2 Arten von Stellschrauben mit denen man ein radikale Horoskop testen kann: 1. Der Stundenherrscher mit applikativem Aspekt zum AS 2. Der Frageinhalt muss im Bild klar erkennbar sein.
Selbst wenn man unschlüssig ist und vielleicht mehrere Horoskope vor sich hat, wähle man das- jenige Bild das diese 2 Merkmale (s.o.) oder zumindest 1 Merkmal beinhaltet. Gruß Franz-Josef
Publikationen Chiron Verlag "Würden und Schwächen der Planeten" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 51 Fragen aus 11 Lebensbereichen
ist der "Stundenherrscher" der Herr von 1? Die von dir genannte Aspektierung (wenn ich richtig verstehe von Merkur zum AC) ist in meinem vorgestellten Horoskop nicht gegeben. Dennoch halte ich es für plausibel und (astro-)logisch zumindest wenn ich van Slootens Kriterien-Liste anwende. Auch wäre Kriterium 2 m. E. erfüllt, also eins von zwei Kriterien, mithin deiner Anforderung entsprechend.
Wiederspieglung der Frage nach van Slooten u. a.: 1) AC-Herrscher "im Haus, das mit der Frage in Beziehung steht". Erfüllt, da Merkur in 11 für Zeit und zeitliche Flexibilität stehend. 2) "Aszendent im Zeichen, das mit der Frage in Beziehung steht." Erfüllt, da Jungfrau mit Gedanken in Zusammenhang steht. 3) "Ein Planet, der mit der Frage verwandt ist, spielt eine wichtige Rolle." Erfüllt, da Mond auf einen zeitlichen Ablauf referiert, über den wir die ganze Zeit diskutieren. Mond steht in 3, jenem Haus, das für Gedanken und Überlegungen steht und Mond zudem mit 3 in Skorpion (etwas, das tief innerlich bewegt).
Noch Fragen?
Bin auf Gegenargumente gespannt - immer herzlich gern.
genau dieses Thema wurde im Forum schon desöfteren besprochen. Es gibt mindestens 2 Arten von Stellschrauben mit denen man ein radikale Horoskop testen kann: 1. Der Stundenherrscher mit applikativem Aspekt zum AS 2. Der Frageinhalt muss im Bild klar erkennbar sein.
Selbst wenn man unschlüssig ist und vielleicht mehrere Horoskope vor sich hat, wähle man das- jenige Bild das diese 2 Merkmale (s.o.) oder zumindest 1 Merkmal beinhaltet. Gruß Franz-Josef
Hallo Franz-Josef, Ja das Thema wurde bereits besprochen, ich fand es jedoch interessant, weil oftmals eben auch , wenn der Impuls besteht eine Frage zu stellen, die Frage nicht wiedergeben wird, Danke für Punkt 2, denn tatsächlich geben bestimmte Horoskope die Geschichte inhaltlich wieder und andere weniger, ich dachte bisher es sei ein Zufall, dieser Hinweis macht es natürlich einfacher den richtigen Zeitpunkt zu erkennen.
Zu 13#, mit einfachen Worten, ja so scheint es zu sein, dann wenn die Frage innerlich klar formuliert wurde, ist der Zeitpunkt da die Frage zu stellen.
Mit der Stundenastrologie ergibt sich oft das Problem, das man als Laie viel zu schnell Horoskope erstellt weil man sich einfach eine Antwort wünscht, aber die Frage für einen selbst noch garnicht Spruchreif ist. Z.b hatte ich eben eine Begegnung die ich nicht erwartet habe und sich leider auch nicht vermeiden ließ, ich habe mich heute unwohl gefühlt und geärgert das es so ist, sofort erstellte ich ein Horoskop ob die andere Person mich auch so sieht wie ich mich fühle, und Jap Sonne in Jungfrau im Fall von Venus, allerdings wenn ich genauer hinsehe gibt das Horoskop nicht wirklich die Frage wieder.
zur Ergänzung: Wenn der richtige Zeitpunkt da ist, will das Thema gleichsam durch uns über ein Fragehoroskop Gestalt annehmen. Wir sind dann jeweils Geburtshelfer dafür. Das ist der Impuls, den wir spüren.
Der Gedankengang könnte ja auch weiter ohne Horoskop bleiben. Aber es ist wie eine Idee, die gerade geboren wird, sich astrologisch auszudrücken.
Auf all das bin ich vorher nicht gekommen. Es sind die Assoziationen und Empfidungen, die sich über unseren Diskussionsfaden mitgeteilt haben, die mich nun annehmen lassen, was ich beschrieben habe.
Der Tag wird in Tagstunden und Nachstunden aufgeteilt, die sich Tag für Tag in ihrer jeweiligen Länge unterscheiden. Beispiel: Montag beginnt mit . Die Zeit zwischen Sonnenaufgang- und Untergang wird unter den Planeten nach der chaldäischen Reihe aufgeteilt. Im Sommer sind die Tagstunden länger als im Winter. Die Aufteilung der Stundenherrscher am 29.08.2025 sind: 6h43 , 7h49 8h56 10h03 11h10 12h16 13h23 14h30 usw. Jeder Tag beginnt immer mit seinem Tagherrscher, dann geht es weiter nach der chaldäischen Reihe. Jederzeit in Astrowiki nachlesbar. Ich hoffe damit den bisherigen Mutmaßungen und sonstigen Fantasien einen Riegel vorgeschoben zu haben. Wenn also der Std.-herrscher einen Aspekt mit dem AS hat oder macht, dann wird das Horoskop als stimmig zur Deutung oder als radikal bezeichnet. Gruß Franz-Josef
Publikationen Chiron Verlag "Würden und Schwächen der Planeten" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 51 Fragen aus 11 Lebensbereichen
ich achte deine Expertise in Sachen Stundenhoroskope. Insbesondere, wenn es um Feindiagnostik vor dem Hintergrund essentieller und akzidentieller Würden geht. hast du ein unschlagbares Wissen, von dem ich immer wieder gern profetiere. Bezüglich der Fragestellung, wann und unter welchen Gesichtspunkten ein Horoskop deutbar ist, gibst es offenbar je nach stundenastrologischer Schule unterschiedliche Auffassungen - siehe den von mir erwöhnte Autor van Slooten.
Seine Ausschlusskriterien sind in einigen Punkten sogar rigider als in deiner Betrachtungsweise, wenn ich etwa an die ersten oder letzten drei Grade eines Zeichens denke, in denen ein AC steht. Das hatten wir schon einmal in einem anderen Diskussionsfaden. Deshalb möchte ich hier nicht noch drauf eingehen, auch wenn ich die von dir abweichende Auffassung durchaus plausibel finde. Die betreffennde Argumentation wird übrigens auch in dem von dir erwähnten Beitrag auf Astro-Wiki referiert.
Dessen ungeachtet wird durchgängig als Merkmal erwähnt, dass das Fragehoroskop - wenn es gültig sein soll - den Fragegegenstand zu spiegeln habe. Als ein möglicher Anhaltspunkt dafür gilt, in welchem themenbezogenen Haus sich der Aszendentenherrscher befindet - im vorliegenden Fall Merkur für 1 in 11. Nun habe ich das 11. Haus mögicherweise avantgardistisch interpretiert.
Ich will es aber gerne begründen und beginne hiermit: Uranus gilt in der Mythologie zwar nicht wie sein Sohn Kronos im engeren Sinn als Herr der Zeit. Da er jedoch für Innovation und Veränderung sowie Erneuerung steht, hat er einen mittelbaren Zeitbezug und das 11. Haus weist eine mundane Uranus-Entsprechunlsg auf. Unter der Prämisse entspricht es gelegentlich auch veränderlichen Kontexten, also auch Formen von Flexibilität. Genau um den Faktor ging es in der gestellten Frage. Nämlich, ob sich ein mental-emotionaler Impuls für die Horoskop-Erstellung auch zu einem spteren Zeitpunkt umsetzen lässt (eine zeitliche Flexibilisierung).
Da Merkur von der Würde im Löwen peregrin steht, ist ein erstes Merkmal der Verneinung gegeben. Nein, kann, sollte man im Prinzip nicht machen. Das gilt auch, wenn man wie Frawley das 11. Haus als Haus der Wünsche versteht. Hat man also den Impuls-Zeitpunkt verschwitzt und wünscht sich nun, doch noch in die Tasten des Computers zu greifen, um das Fragehoroskop zu erstellen, wäre das nicht sinnvoll.
Dies umso mehr als Merkur noch ein Quadrat mit Mond bilden wird. Die Verbindung des Herrschers von 1 in einer Aspektierung mit Mond wird im Schriftum im übrigen als ein ebenfalls nicht unwichtiges Merkmal für die Aussagefähigkeit eines Stundenhoroskops erwähnt. Eme Verabsolutierung der Astpektierung von Stundenherrscher mit AC habe ich nirgendwo entdeckt, nicht einmal als überhaupt notwendiges Merkmal beschrieben gefunden. Damit streite ich aber nicht ab, dass es namhafte und bedeutsame Auffassungen gibt, die das Kriterium als so wichtig bewerten wie du - namentlich wohl die Klassiker, denen du explizit folgst.
Das von mir erstellten Horoskops, ist nach meinen obigen Ausführungen für meine Begrifffe allerdings grundsätzlich stimmig. Ergänzend habe ich die Überlegung hinzugefügt, dass Mond Konj. Jupiter aus 4 darauf hinweist, dass eine Rolle spielt, wie man mit einer Frage gleichsam schwanger geht.
Wenn daraus schließlich ein Impuls zu einem Fragehoroskhop hervorgeht, nimmt es Getalt an, bekommt quasi die Qualittät einer Nativität, wird sozusagen energetisch "geboren". Solltest du das als (wilde) Phantasie oder Schwurbelei betrachten, darf ich es mit einem freundlichen Lächeln zurückweisen. Ich werde aus dieem Gesprächsfaden gewonnene Einsichten für mich beibehalten, erwarte aber keinesfalls, dass du meine Sicht der Dinge übernimmst.
Hallo Bernd, ich nehme jede Wahrnehmung eines Anderen zur Kenntnis
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #22 #22, 3. Absatz: Dessen ungeachtet wird durchgängig als Merkmal erwähnt, dass das Fragehoroskop - wenn es gültig sein soll - den Fragegegenstand zu spiegeln habe. Als ein möglicher Anhaltspunkt dafür gilt, in welchem themenbezogenen Haus sich der Aszendentenherrscher befindet - im vorliegenden Fall Merkur für 1 in 11. Nun habe ich das 11. Haus mögicherweise avantgardistisch interpretiert.
..., wenn es gültig sein soll - den Fragegegenstand zu spiegeln habe. Warum soll der Fragegegenstand überhaupt gespiegelt werden? Welche sachliche Logig steht hinter dieser Behauptung?
Als ein möglicher Anhaltspunkt dafür gilt, in welchem themenbezogenen Haus sich der Aszendentenherrscher befindet - Dies klingt nach einer Vorstellung von Alan Leo, der garnicht weiß, was der AS-Herrscher in einem Fragehoroskop bedeutet. Da ich weiß wer oder was der AS-Herrscher vertritt, erscheint mir diese Lösung Humbug zu sein. Jeder soll glauben was er will.
in der traditionellen Astrologie sind eher als eine Art Zaungäste zu betrachten. Die modernen Astrologen die sich aufgeklärt vorkommen sollen damit arbeiten, wenn sie möchten; ich nutze sie nur wenn die an fragerelevanten Hausspitzen stehen, da sie dort nur zusätzliche Infos geben die das vorweg Gedeutete nur bestätigen.
Wenn die Positionen von Stundenherrschern ignoriert werden, wurde zuvor nicht genügend darüber nachgedacht, was diesem Gedanken zugrunde lag. Einfach nur nachbeten was andere von sich geben, ohne deren Stichhaltigkeit geprüft zu haben, trägt zu dem Müllhaufen bei mit der die traditionelle Astrologie befrachtet worden ist.
Nun Bernd, das lieber Bernd, das ist ein Forum und ich ertrage es schwerlich wie allgemein in Foren argumentiert und nichtssagende Beiträge geliefert werden. Es schleicht sich ein Charakter einer Astrologie-Teestube vielerorts ein. Was ich vermisse sind beweis- führende regelbasierte Prognosen die nachvollziebar sind und dadurch Lehrcharakter für alle Leser haben. Dies finde ich seit langer Zeit kaum mehr vor. Das Herumeiern auf bekannte Tatsachen sind nur dann erträglich, wenn sie regelbasiert nachvollziebar prä- sentiert werden.
Deine zuweilen tiefsinnigen Gedankengänge weiß ich zu schätzen und finde sie im Forum gut aufgehoben. Dafür ist Dir zu danken! Lieber Gruß Franz-Josef
Publikationen Chiron Verlag "Würden und Schwächen der Planeten" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 51 Fragen aus 11 Lebensbereichen
Danke für eure Beiträge, aus deinen Beiträgen Franz-Josef kann ich immer wieder was lernen, interessant auch die Aussage über die Transaturnier, sie nur an Hauspitzen zu berücksichtigen, und vermute mal auch in Konjunktionen zu wichtigen Planeten. Ja Bernd, es gibt unterschiedliche Auffassungen manche sind sehr rigide, aber da geht es eher um den Mond im Leerlauf, ich habe mir in der Vergangenheit öfter Bücher über Stundenastrologie in der Bücherei geholt, die leider so nicht mehr zu bekommen waren, aber das Thema über die richtige Zeit wurde nie so richtig thematisiert, weswegen ich bereits öfter wie erwähnt falsche Horoskope erstellt habe, im Freundeskreis hörte ich auch, nicht immer, aber öfters, die Stundenastrologie funktioniert nicht, es waren natürlich nur Unterhaltsame Themen, aber die Fragen waren der Person die sie stellte, natürlich wichtig, deswegen dachte ich mir die Richtige Zeit ist ein wichtiges Thema, weil davon hängt es ab, ob sich die Frage im Horoskop widerspiegelt, was du erwähntest, und das tut sie auch, ich erstellte gestern ein Stundehoroskop und ich fühlte mich in einer Situation total unwohl, und siehe da Saturn Rückläufig in Widder Haus 2, also sehr Synchron. Letztlich glaube ich das auch neben dem Impuls die Frage zu stellen, die Wichtigkeit der Frage für die jeweilige Person eine Rolle spielt, also das Gefühl was dahinter steckt.
vielen Dank für deine faire Antwort bei unterschiedlichen Auffassungen bzw. Sichtweisen. Du vermittelst deine Standpunkte freundlich und sachlich, wie ich dich grundsätzlich bereits lange kenne. Wenn ich deinen Beitrag in # 23 richtig verstehe, bist du im Prinzip auch offen für neue methodische Anteile, wenn sie dir einleuchten. Das finde ich schon deshalb sinnvoll und nachvollziehbar, weil ich im Prizip genauso denke. Das würde meinerseits übrigens auch die Klassiker betreffen, wenn ich künftig Darstellungen daraus ansprechend und astrologisch interessant finde - ist offen gestanden in vieler Hinsicht aber noch terra incognita für mich. Schwer tue ich mich mit dem Grundsatz (den ich den Klassikern zuordne, womit ich mich aber irren kann), dass die Neuherrscher nur unter bestimmten Voraussetzungen in ein Fragehoroskop einzubeziehen sind. Um nicht zu nerven, kann ich mich in der Debatte im Forum aber schon daran halten. Wenn es mir irgendwann abweichend doch interessant erscheint, lässt es sich ja gegebenenfalls in Frageform packen.
Als Pragmatiker mit einem gewissen Forscherherz übertrage ich gerne einen bekannten Satz aus der Medizin, nämlich: "Wer heilt, hat recht". Das heißt natürlich nicht, dass man mit einer Anschauung immer recht hätte. Als Randbemerkung: Aus einem Philosophie-Vortrag erinnere ich noch die auch hier passende Feststellung, der Satz, dass alle Raben schwarz seien, hätte so lange Gültigkeit, bis der erste weiße Rabe auftaucht.
Um nicht zu weit abzuschweifen: Wenn feststellbar ist, dass ein Fragehoroskop funktioniert, bzw. plausibel und zielführend ist, dann meine ich - persönlich bevorzugte Grundsätze hin oder her - darf es so analysiert zumindest für den untersuchten Fall als sinnvoll und richtig gelten.
Schön finde ich durchaus, dass du die Chaldäische Reihe anführst, wenn ich ihre Awendung im Fragehoroskop-Kontext auch nicht als zwingend anzuwenden nachvollziehen kann. Dessen ungeachtet, nehme ich deine diesbezüglichen Ausführungen künftig u. U. gerne als Anregung für das eine oder andere zusätzliche Argument in einem Fragehoroskop.