Oh, ... das war bei mir eine jahrelange Frage beinahe astroexistenziellen Ranges, als ich eine Phase hatte, in der ich mich sehr mit Nebenaspekten befaßte. Es war nur sehr wenig über Anderthalbquadrate im Internet zu finden. Das meiste von diesem wenigen ging in die Richtung, daß Anderthalbquadrate negative Aspekte seien; ohne daß es je begründet oder an Beispielen erklärt wurde. Mit so'was kann ich nix anfangen, und dann blieb die Frage nach der Wirkweise von Anderthalbquadraten für mich über Jahre irgendwo unbeachtet liegen. Bis sich das Thema wieder einschlich; siehe zum Hergang meine Seite Anderthalbquadrate Sind Versteckte Konjunktionen
Wieso ich so lange Jahre brauchte, um dem Geheimnis von Anderthalbquadraten auf die Spur zu kommen, wo doch mein allergenauester Aspekt zwischen 2 Hauptobjekten mit nur 69 Bogensekunden Orbis als Anderthalbquadrat daherkommt, keine Ahnung. Es sind zudem beide beteiligten Hauptlichter Global Player in meinem Radix.
Wenn ich heute ein mir bisher unbekanntes Radix zu deuten anfange, fällt mein erster Blick auf eventuell vorhandene stationäre Planeten und dann schaue ich gleich im Aspektarium, welche Objekte per Anderthalbquadrat verbunden, also konjunktioniert sind, was eine gegenseitige kräftemäßige Unterstützung bedeutet.
Leid zwingt einen (mich) das Radix etwas näher und in der Tiefe zu betrachten. Tatsächlich macht die aktuelle Sa/Ne ein exaktes Anderhalbquadrat auf meine im Radix bestehnde Pl =13 Grad/Sa= 18 Grad Löwe Konj. - also genau in der Mitte bzw. Halbsumme
Mein Saturn kommt im RAdix aus Haus 7+8 in Haus 3 und ist so für sich genommen schon eine schwierige Konstallation (Haus 3 das Bewegungshaus)
und zu guter letzt hat mein Saturn noch ein Quadrat auf meinen Radix-Chiron
Da kam einiges zusammen und könnte die starken Rückenschmerzen erklären?
Lina, das ist ein Thema, welches Dich umtreibt, und Dir wohl auch keine Ruhe läßt, bis Du es astrologisch aufgedröselt hast.
Zitat von Lina im Beitrag #2zu guter letzt hat mein Saturn noch ein Quadrat auf meinen Radix-Chiron
Würde ich jetzt nicht soooviel Bedeutung beimessen, weil ... eine der beiden Polaritäten Chiron's ist Saturn; Chiron kommt also immer mit saturnalem daher.
Zitat von Lina im Beitrag #2Tatsächlich macht die aktuelle Sa/Ne ein exaktes Anderhalbquadrat auf meine im Radix bestehnde Pl =13 Grad/Sa= 18 Grad Löwe Konj.
Schau mal von der laufenden Saturn-Neptun statt nach Saturn-Pluto in die andere Richtung, da hast Du gerade ein womöglich noch bedeutsameres Anderthalbquadrat am Laufen. Die laufende Saturn-Neptun ist jetzt erstmal eine Weile rückläufig, aber im April wird das Anderthalbquadrat in der anderen Richtung dann exakt.
Ich betreibe keine Gesundheits- oder Krankheits-Astrologie, weil ich denke, man muß solange den richtigen Arzt suchen, der 'rausfindet, was Sache ist und dann aufgrund der Diagnose eine geeignete Therapie anstoßen. Wozu ich aber definitiv etwas sagen kann, das ist Psychosomatik, denn hier findet sich häufig keine rein medizinsche Diagnose; und, ... üblicherweise ist Psychosomatik Chiron zuzuordnen.
Du könntest Dich an die Arbeit (Chiron) machen, und 'rausfinden, ob Du Von Chiron Berührt bist. Das könnte der Schlüssel (Chiron) zur astrologischen Aufdröselung sein, und noch viel mehr in Deinem Leben aufklären. Bitte beachte dabei unbedingt den 6°-Orbis zur Aktivierung eines Chiron-Selbsttransites.
Anderthalbquadrate sind orbisbegrenzt durch und umrundet von den naheliegenden 120°-Trigonen und 144°-Biquintilen.
Wenn ich für Biquintile 3° Orbis ansetze, bleiben für den Orbis der Anderthalbquadrate 6° übrig. Beide Orben berühren sich dann. In der anderen Richtung würde es für Trigone einen Orbis von 9° bedeuten, was etwas wenig sein kann, bei Beteiligung der Schnelläufer beispielsweise definitiv. Aaaber, das Anderthalbquadrat überwiegt ein Trigon in Kraft; deswegen:
Ich denke es wäre besser den 135°-Aspekt genauer als bisher unter die Lupe zu nehmen, obgleich ich diesen Aspekt nicht selbst verwende.
135° setzen sich zusammen aus 90° plus 45°. Beide Aspekte sind wie Thomas Ring feststellt, analytische Aspekte, die durch ihren trennenden Charakter, im Gegensatz zu den integrierenden Aspekten wie , , .
Im 135° Aspekt (Sesquiquadrat) wurde von Johannes Keppler gefunden. Die beiden Enden des Aspekts verbinden eine dynamische Verknüpfung zwischen zwei oder mehr Energien, die zu In- stabilität und Veränderung führen.(Robert Hand).
Die Grundlage dieses Aspektes addiert das schwer zu Vereinbarende , wobei das Halb- quadrat noch hinzu kommt.
Die Haus- und Zeicheninhalte die mit einem 135°-Aspekt verbunden sind lassen sich meist nur mit Mühe und Opfer miteinander integrieren. Vergebliche Ereigniserfüllungen sind bei lascher Bewältigung so gut wie garantiert. Franz-Josef
Publikationen Chiron Verlag "Würden und Schwächen der Planeten" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 51 Fragen aus 11 Lebensbereichen
Zitat von Franz-Josef Schweizer im Beitrag #5135° setzen sich zusammen aus 90° plus 45°. Beide Aspekte sind wie Thomas Ring feststellt, analytische Aspekte, die durch ihren trennenden Charakter, im Gegensatz zu den integrierenden Aspekten wie , , .
Im 135° Aspekt (Sesquiquadrat) wurde von Johannes Keppler gefunden. Die beiden Enden des Aspekts verbinden eine dynamische Verknüpfung zwischen zwei oder mehr Energien, die zu Instabilität und Veränderung führen.(Robert Hand).
Die Haus- und Zeicheninhalte die mit einem 135°-Aspekt verbunden sind lassen sich meist nur mit Mühe und Opfer miteinander integrieren. Vergebliche Ereigniserfüllungen sind bei lascher Bewältigung so gut wie garantiert.
Das sind genau solche diese Beschreibungen, mit denen ich nix anfangen konnte, kann. Läßt alle Optionen offen, macht nicht wirklich eine klare Ansage. Klingt stets nach der Umschreibung einer Verbindung zwischen 2 Planeten, die sowieso nicht miteinander harmonieren; beispielsweise Jupiter + Saturn; es geht nicht vor und nicht zurück.
Vor allem die Aufdröselung in 2 verschiedene aspektive Bestandteile Quadrat und Halbquadrat, beide negativ, ist alles andere als hilfreich, klingt nach einer Noterklärungslösung.
Wie deute ich es, wenn 2 Planeten miteinander harmonieren; was mach' ich dann; Genauso deuten wie ein Quadrat, die Harmonie ist geschwächt oder gestört?
Beispielsweise eine Verbindung Jupiter + Merkur; könnte man sagen, Instabilität und Veränderung. Hier wird offenbar pauschal davon ausgegangen, daß dies negative Dinge sind, aber es braucht sie manchmal sogar; ist es dann etwas, das trennt und nicht zu einem Ergebnis führt? Wie könnte eine Verbindung Jupiter + Venus jemals zu Instabilität und Veränderung führen, außer die beiden sind sowieso schon von anderer Stelle derart vorgestört?
Wenn ich diese Beschreibungsversuche durchanalysiere, komme ich nicht zu brauchbaren Ergebnissen, die ich dann anwenden könnte. Da bleibt mir nur noch mein typisches: Also, ... ich weiß nicht ...
Aaaber, ... ich kann eigene Erfahrungen mit diesem Aspekt aufgreifen.
vielleicht ist ja eine mathematische Analogie plausibel. Ich denke in dem Zusammenhang daran, dass Minus mal Minus bekanntlich Plus ergibt. Oder man kann den Aspekt als dialektischen Prozess verstehen. Wenn man etwa an die klassiche Betrachtungsweise denkt, ergeben dialektische Spannungsgegensätze eine neue Qualität. Manchmal resultiert gar ein dialektischer Sprung. Und da nun dialektische Zusammenhänge einen Dreischritt an Entwicklung beinhalten, fällt mir als Assoziation auch noch ein Drittes zur Erklärung des Eineinhalbquadrats ein, nämlich das alchemistische Prinzip. Wenn man sich erlaubt, den Aspekt einmal in der Weise zu verstehen, wäre das solve et coagula - trenne und füge (neu) zusammen - immanent enthalten, wäre sozusagen als Prinzip "eingebaut".
@Jan Martin Mit Deinen Beiträgen #1,3,4,6, kann ich ebensowenig anfangen. Den 135°-Aspekt selbst hast Du nicht beschrieben sondern nur mit Orben herumgeeiert. Jeder outet sich gut er kann.
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Zitat von Franz-Josef Schweizer im Beitrag #8Den 135°-Aspekt selbst hast Du nicht beschrieben sondern nur mit Orben herumgeeiert.
Das ist richtig, ich habe hier in diesem Thread das Anderthalbquadrat nicht grundsätzlich beschrieben, sondern dafür gleich im Eingangsbeitrag auf meine Webseite verwiesen:
Zitat von Jan Martin im Beitrag #1Es war nur sehr wenig über Anderthalbquadrate im Internet zu finden. Das meiste von diesem wenigen ging in die Richtung, daß Anderthalbquadrate negative Aspekte seien; ohne daß es je begründet oder an Beispielen erklärt wurde. Mit so'was kann ich nix anfangen, und dann blieb die Frage nach der Wirkweise von Anderthalbquadraten für mich über Jahre irgendwo unbeachtet liegen. Bis sich das Thema wieder einschlich; siehe zum Hergang meine Seite
Es ist nicht viel zu lesen dort, das überfordert niemanden, und wer Fallbeispiele braucht oder voraussetzt, findet auch die dort.
Ansonsten erinnere ich mich noch an die Diskussion die ich seinerzeit im mittlerweile geschlossenen Forum von Astro Com angestoßen hatte. Die gibt es noch im Archiv als PDF.
Und mir fiel ein, daß ich mit keinem der anderen Nebenaspekte wirklich Probleme hatte, mit denen klarzukommen, aufgrund der Beschreibungen von anderen Astrologen. Ich konnte alles gut für mich übernehmen und in meine Praxis integrieren, besonders die Quincunxe und die beiden Quintile. Lediglich die Anderthalbquadrate, bei denen funktionierte keine Beschreibung; nichts was darüber zu lesen war, konnte einer kausal-wissenschaftlichen Überprüfung durch mich standhalten; es funktionierte einfach nix in sinnhafter Weise...
Die Phase, wo ich mich erstmals mit Nebenaspekten befaßte, das war 2002. Und da hatte ich im nun schon lange geschlossenen Forum von Astrologie De eine Serie zu den Nebenaspekten gestartet, für jeden einen separaten Thread mit von überall im Internet her zusammengetragenen Beschreibungen der Nebenaspekte mit Quellenangaben. Das fand ich eben im meinem Archiv und als ich mir den Eingangsbeitrag zum Anderthalbquadrat nochmal durchlas; wirklich abstrus, wie verschieden die Beschreibungen zu diesem Nebenaspekt waren; völlig im Gegensatz zu den anderen Aspekten, wo ich eher eine Einigkeit über deren Wirkweise wahrnahm. Jeder Astrologe hatte sein eigenes Bild vom Anderthalbquadrat.
Ich hatte die unterschiedlichen Beschreibungen damals vor 23 Jahren wie folgt alphabetisch geordnet zusammengefaßt:
- Analytischer Charakter - Betroffene Angelegenheiten haben die Tendenz, plötzlich zu zerbrechen und sich in neuer Zusammensetzung zu formieren - Einer der beteiligten Planeten belastet den anderen über Gebühr - Genetische Unstimmigkeit - Häufig in Horoskopen von Abenteurern, Astronauten und anderen Menschen, die neue Wege beschreiten oder auf andere Weise bahnbrechend sind - Hindernisse - Irritationen - Körperliche Herausforderung - Mit größerer persönlicher Reife wird eine Spannung gespürt und man fühlt sich aufgefordert, die Kluft zwischen zwei Planetenprinzipien oder Persönlichkeits-Anteilen zu überbrücken - Pioniertum - Plötzlichkeiten - Quertreibung - Sorgen - Spannungsaspekt, dessen man sich in jungen Jahren kaum bewußt ist - Traumapotential - Überfallsereignisse - Unfertige Fähigkeiten und Charaktereigenschaften, die erst entwickelt werden müssen - Unhaltbare Verhaltenswahl durch unterbewußte Impulse - Unrealistisches Sicherheitsgefühl - Unterbewußte Hemmung, die ins Bewußtsein dringen möchte - Unterbrechung - Uranischer Charakter - Widerstreit - Zwei Planetenkräfte arbeiten gegeneinander, ohne daß man klar erkennt, was abläuft
Und dann mein eigenes Fazit daraus gezogen: "Pioniertum, Hindernisse, Plötzlichkeiten, Aufgaben" ... und das konnte sich in den Jahren danach in meiner Praxis nicht bestätigen. Also hab' ich das Anderthalbquadrat für eine ganze Weile nicht weiter beachtet, bis es mir dann irgendwann dämmerte, ich forschen und Fallbeispiele erstellen und sogar auch mich selbst besser verstehen konnte. Mir wurde klar, das eine holistische Horoskopanalyse ohne Einbeziehung der Nebenaspekte unvollständig sein muß.
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #7vielleicht ist ja eine mathematische Analogie plausibel. Ich denke in dem Zusammenhang daran, dass Minus mal Minus bekanntlich Plus ergibt. Oder man kann den Aspekt als dialektischen Prozess verstehen. Wenn man etwa an die klassiche Betrachtungsweise denkt, ergeben dialektische Spannungsgegensätze eine neue Qualität. Manchmal resultiert gar ein dialektischer Sprung. Und da nun dialektische Zusammenhänge einen Dreischritt an Entwicklung beinhalten, fällt mir als Assoziation auch noch ein Drittes zur Erklärung des Eineinhalbquadrats ein, nämlich das alchemistische Prinzip. Wenn man sich erlaubt, den Aspekt einmal in der Weise zu verstehen, wäre das solve et coagula - trenne und füge (neu) zusammen - immanent enthalten, wäre sozusagen als Prinzip "eingebaut".
Das ist ja eine der dieser essentiellen Fragen der Astrologie:
Sind zwei Störfaktoren gemeinsam negativ aspektiert, beispielsweise Saturn und Pluto, was bedeutet das dann? Minus und Minus ergibt Plus? Oder führt es dazu, daß beide Planeten durch diese negative Verbindung jeweils geschwächt werden? In meiner Praxis stehen negative Aspekte grundsätzlich für eine Schwächung der beteiligten Planeten; Quadrate schwächen etwas mehr als Oppostionen.
Was ist mit der Aspektierung eines Störfaktors wie Saturn mit seinem Gegenspieler, dem großen Glücksplaneten Jupiter? Was bedeutet hier ein positiver Aspekt und was ein negativer?
Und was ist schließlich mit der Aspektierung zweier Unterstützer wie Beispielsweise Jupiter und Merkur. Was bedeutet in so einem Fall ein positiver Aspekt und was ein negativer?
Bei Konjunktionen und Anderthalbquadraten stellen sich diese Fragen nicht. Beispielsweise wannimmer Jupiter und Saturn irgendetwas miteinander zu tun haben entsteht etwas, was ich Pattsituation nenne. Konjunktionen und Anderthalbquadrate versinnbildlichen dieses es gibt kein Vor und kein Zurück auf besonders einprägsame Weise.
Was mich bezüglich der Anderthalbquadrate besonders umgetrieben hat, war die Bewußtwerdung um etwas rein astrotechnisches:
Bevor ein Anderthalbquadrat 135° entsteht, gehen beide Planeten entweder ein Trigon 120° oder ein Biquintil 144° miteinander ein. Das sind beides positive Aspekte, die dazu führen, daß diese beiden Planeten sich gemeinsam energetisch aufladen, kräftigen, stärken, gegenseitig unterstützen. Sie bilden eine Allianz für eine Weile. Dann wäre da der etwa 12° große Bereich zwischen diesen beiden positiven Aspekten. Könnte so direkt nach einem positiven Aspekt ein negativer Aspekt eingegangen werden und danach gleich wieder ein positiver, jeweils übergangslos; rein astrotechnisch gefragt; Die beiden Planeten haben sich gerade erst verbündet und werden dann jeh durch einen negativen Aspekt auseinandergerissen und gleich danach wieder zusammengeführt? Das paßt nicht; das ergibt keinen Sinn!
Aber es macht Sinn, wenn der Aspekt zwischen 120° und 144° vom Wesen konjunktionstypisch ist. Die Energien eskalieren aus dem Bereich bloßer positiver Kräfte in eine vorübergehende konjunktive Verschmelzung, die sich danach wieder auflöst aber noch eine Weile als positive Verbindung weiterbesteht, also deeskaliert.
Das macht allerdings Sinn!
Demzufolge sind dialektische Ansätze - wobei es verschiedenen Definitionen von Dialektik gibt - und auch alchemistische Ansätze für mich als Kausalist nicht wirklich geeignet, der Wirkweise von etwas auf die Spur zu kommen. Mathematische (in)Fragestellungen gehören dagegen aber gerne dazu, wenn es darum geht, differentialdiagnostische Wege zu gehen.
Zitat von Jan Martin im Beitrag #10Demzufolge sind dialektische Ansätze - wobei es verschiedenen Definitionen von Dialektik gibt - und auch alchemistische Ansätze für mich als Kausalist nicht wirklich geeignet, der Wirkweise von etwas auf die Spur zu kommen.
ich folge einem Weltbild, dass sowohl kausale Zusammenhänge bzw. Schlussfolgerungen zulässt als auch solche, die mit analogen Entsprechungen zu tun haben - siehe Synchronizitäten. Gerade in psychologischen Kontexten finde ich solche Perspektiven sehr erklärfähig.
Schön, dass du deine Betrachtungen jetzt so ausführlich in # 9 und # 10 begründet hast - zwei bärenstarke Aufsätze. Wie ist gleich der Klickweg zu dem Pdf. das du erwähnst?
Zitat von Jan Martin im Beitrag #10Bevor ein Anderthalbquadrat 135° entsteht, gehen beide Planeten entweder ein Trigon 120° oder ein Biquintil 144° miteinander ein. Das sind beides positive Aspekte, die dazu führen, daß diese beiden Planeten sich gemeinsam energetisch aufladen, kräftigen, stärken, gegenseitig unterstützen. Sie bilden eine Allianz für eine Weile. Dann wäre da der etwa 12° große Bereich zwischen diesen beiden positiven Aspekten. Könnte so direkt nach einem positiven Aspekt ein negativer Aspekt eingegangen werden und .gleich wieder ein positiver, jeweils übergangslos; rein astrotechnisch gefragt; Die beiden Planeten haben sich gerade erst verbündet und werden dann jeh durch einen negativen Aspekt auseinandergerissen und gleich danach wieder zusammengeführt? Das paßt nicht; das ergibt keinen Sinn!
Ich frage aber, wieso das keinen Sinn ergibt. Das Leben ist für Native doch voller Phasen mit Ups and Downs - richtig...?
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #11ich folge einem Weltbild, dass sowohl kausale Zusammenhänge bzw. Schlussfolgerungen zulässt als auch solche, die mit analogen Entsprechungen zu tun haben - siehe Synchronizitäten. Gerade in psychologischen Kontexten finde ich solche Perspektiven sehr erklärfähig.
Ok, ... danke, daß Du es erwähnst, zu meinem besseren Verständnis!
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #11Schön, dass du deine Betrachtungen jetzt so ausführlich in # 9 und # 10 begründet hast - zwei bärenstarke Aufsätze.
Bei denen mir aufgefallen ist, wieviel an Informationen auf meiner Anderthalbquadrate-Seite fehlt. Da müßten auch soviele andere Artikel auf neuesten Stand gebracht werden. Es ist nur so: Wenn mein Tag 72 Stunden hätte, wäre er immer noch 144 Stunden zu kurz ...
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #11Wie ist gleich der Klickweg zu dem Pdf. das du erwähnst?
Hmm, ... auch der Franz scheint die in meine Texte integrierten Links nicht zu erkennen? Und dabei habe ich sie diesmal sogar in Fettschrift eingebaut, ... riskant, weil Du Fettschrift nicht magst ...
Also; ... ich zitiere den Link einfach mal selbst:
Zitat von Jan Martin im Beitrag #9Die gibt es noch im Archiv als PDF.
Klick auf das "PDF", diesmal in Rot, vorher Blau ...
Zitat von Bernd Nossack im Beitrag #12Ich frage aber, wieso das keinen Sinn ergibt. Das Leben ist für Native doch voller Phasen mit Ups and Downs - richtig...?
Ja, natürlich! Und nun stelle Dir vor, der Mond bildet transitär erst ein Trigon zu irgendetwas im Radix, dann ein Anderthalbquadrat zu diesem Irgendetwas und gleich drauf noch schnell ein Biquintil zu besagtem. Das würde sich alles in einem Zeichen abspielen können; und, ... sich alle 29 Tage wiederholen. Solche Oszillationen wären sogar für jemand findiges wie mich eigentlich kaum deutbar. Was meinst Du?
Zitat von Jan Martin im Beitrag #13... riskant, weil Du Fettschrift nicht magst ...
Ich habe nichts gegen Fettscchrift. Die eine Verwarnung, die ich gegenüber jemand wegen Fettschrift bzw. wegen alles in Versalien veranlasst hatte, war aus dem Wahlmenü an Verqwarnungsmöglichkeiten falsch gewählt, weil ich das das richtige "Wie" noch nicht kannte. "Wegen Form" sollte sich meiner Absicht nach auf sprachliche Ausdrucksform beziehen, hatte fälschlicherweise aber Scriftbilldform zum Gegenstaand, so dass ich verbal ergänzen musste. Dies sei hiermit klargestellt.
Den bewussten Link von dir hatte ich offenbar überlesen.
Du schreibst zu den Aspektierungen noch:
"Ja, natürlich! Und nun stelle Dir vor, der Mond bildet transitär erst ein Trigon zu irgendetwas im Radix, dann ein Anderthalbquadrat zu diesem Irgendetwas und gleich drauf noch schnell ein Biquintil zu besagtem. Das würde sich alles in einem Zeichen abspielen können; und, ... sich alle 29 Tage wiederholen. Solche Oszillationen wären sogar für jemand findiges wie mich eigentlich kaum deutbar. Was meinst Du?"
Na, klar, jemand sehr Fragiles So etwas in Richtung Oszilation könnte schon vorkommen, weil Lebensumstände oftmals auf Ausgleich ausgerichtet sind. Von der Natur her, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen sollen. Wir erfahren ja gelegentlich auch gewissse Bremsen, damit wir nicht übermütig werden. Und beim Autofahren muss man wegen der Verkehrssituation zwischendurch schon mal einen Gang zurückschalten, um dann wieder in den höheren Gang zu gehen, wenn Beschleunigung möglich ist.
Zitat von Jan Martin im Beitrag #3Lina, das ist ein Thema, welches Dich umtreibt, und Dir wohl auch keine Ruhe läßt, bis Du es astrologisch aufgedröselt hast.
Du könntest Dich an die Arbeit (Chiron) machen, und 'rausfinden, ob Du Von Chiron Berührt bist. Das könnte der Schlüssel (Chiron) zur astrologischen Aufdröselung sein, und noch viel mehr in Deinem Leben aufklären. Bitte beachte dabei unbedingt den 6°-Orbis zur Aktivierung eines Chiron-Selbsttransites.
Ja klar hab ich mir die Seite angesehen - meine Frage dazu:
Welche Rolle spielt in diesem Geschehen der Jupiter - er bildet jetzt im Transit ein Trigon zu meinem Chrion 19 Grad Skorpion und andererseite ein Trigon zum nMondknoten in Fische.
Das wäre doch ein Sinnbild für Entspannung? zumal im RAdix mein Jupiter in Schütze Haus 6 gut gestellt ist.
Jupiter fungiert auch als Verstärker; so kann es dazu kommen, daß er entweder Probleme die mit Chiron in bezug stehen verstärkt oder sie - wenn er gut gelaunt ist - zeitweise abmildert. Da Du ihn im 6.Haus des Chiron zu stehen hast - das entspricht einer kräftigen primären immer anwesenden Verbindung Jupiter-Chiron -, wäre es doppelt wichtig für Dich zu wissen, ob Du von Chiron berührt bist, denn an einer Entwicklung oder Erlösung beteiligt sich Jupiter eigentlich nicht wirklich.
hmm - ich habe ihn bislang nicht stark beobachtet - lediglich hat sich bei mir eingeprägt als er im Transit meine Sonne konjungierte. Da habe ich mich für einen Astrologie-Kurs (damals noch von Hand rechnen) angemeldet. Ich hatte mir den Arm gebrochen war dadurch 4 Wochen krank geschrieben und hatte plötzlich "viel Zeit". Die Faszination blieb...
Wenn Chiron der Trigger vn Sa/Ur ist - dann steht in meinem Radix Uranus sehr nach bei der Sonne - allerdings in Haus 12 - So/Ur ist "das Plötzliche" - Geistesblitze - das kenne ich gut. Saturn in Löwe-Haus 3 (als Zwillingssonne) bremst das Ganze aus, macht es "zäher"
ja, Du hast Recht, kaum findet sich etwas handhabbares über 135°-Aspekt. Daher wird es auch schwierig sein damit etwas Sinnvolles anzufangen, außer man macht sich selbst auf die Socken und forscht nach, damit man auf das Geraune nicht angewiesen ist. Mein etwas forscher Ton in #8 bitte ich zu entschuldigen, denn es geht mir auf den Wecker, wenn jeder meint irgendetwas dazu zu schreiben ohne dem Problem der Deutung eines 135°-Aspekts nahe zu kommen.
Ich möchte noch einmal Robert Hand zitieren aus seinem Buch der Horoskop- symbole, S.390: "Ähnlich dem , jedoch weniger intensiv. Eine instabi- le dynamische Verknüpfung von Energien, die Veränderungen hervorruft. Die Inkrongruenz (mangelnde Übereinstimmung) und der gegenseitige Widerstand zweier verschiedener Zielsetzungen fordern die Probe auf deren Gültigkeit he- raus.
Daraus entnehme ich, dass beide Aspektteile (90° und 45°) sich gegenseitig im Weg sind, sich einzeln zu verwirklichen und eben diese mangelnde Übereinstim- mung setzen eine Zielsetzung (das was erreicht werden soll) auf die Probe be- zogen auf die Ereigniserfüllung bzw. Ereignisverwirklichung.
Zu dem Orbis möchte ich sagen, dass der 135°er ein zusammengesetzter Aspekt ist und daher sollten wirklich nicht mehr als 3° Radius, applikativ empfohlen sein. Vermutlich könnte der 135°er bezogen auf Radixbesprechungen eher angewandt sein als in Stundenhoroskopen, wo ich ihn nicht vermisse. Gruß Franz-Josef
Publikationen Chiron Verlag "Würden und Schwächen der Planeten" "Traditionelle Stundenastrologie in der Praxis" 51 Fragen aus 11 Lebensbereichen
ich schätze Robert Hand sehr, habe von ihm das Buch der Transite. Das von dir erwähnte Zitat seiner Veröffentlichungen weist tendenziell auf meine Vermutung hin, dass das Eineinhalbquadrat eine Art von dialektischer Qualität beinhaltet (oder beinhalten könnte). In dem Sinne, dass aus Gegensätzlichkeiten (oder hier: Spannungen) oft neue Qualitäten erwachsen. Dies insbesondere, wenn man der Dialektik Hegels folgt. Seiner Philosophie nach gibt es einen Weltgeist, der eine letztendliche Vernunft - so wie ich es verstanden habe - auch in manchen Gegensätzen zu unterstützen vermag.
Die verschiedenen Auffassungen von Orben bezüglich des diskutierten Aspektes vernehme ich mit Interesse.
Grüße, Bernd
Ps: Vielleicht beschreibt das Eineinhalbquadrat ja auch ein Amalgam gegensätzlcher kosmischer Einflüsse. Muss man dem gelegentlich vielleicht auf den Zahn fühlen