#1 Summen von Klaus 23.10.2022 11:23

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Hallo -
nicht Halbsummen sind gemeint, gemeint ist die Addition der Längen zweier Positionen.
Das ist bei den Hamburgern nicht ganz so wichtig wie die direkten oder indirekten Halbsummen,
spielt aber doch wohl eine gravierende Rolle.
Addiere ich a+b, dann erhalte ich den Wert c - der dann via Transit, Direktion - oder wie auch immer
aktiviert werden kann, dergestalt, dass die beiden Planeten (auch MC,AC..) in quasi konjunktiver Weise agieren-
aber eben mit Blick auf Punkt c.
Bekannt sind die "Arabischen Punkte", auch (wohl auch treffender) sensitive Punkte genannt.
I.d.R a+b-c.
Nun aber kann für c auch stehen der Punkt Null Widder - womit denn die Summe faktisch zu den sensitiven Punkten gehörte.
In der Hamburger Schule steht 0 WID im Konnex mit dem Thema "Allgemeinheit".
Habe ich also z.B. VE+MA - dann kann ich auch sagen VE+MA-WID -
m.a.W. was sich dann ergibt an potentiellen Auslösungen ist weniger subjektiv-interner Art, sondern
ist verbunden mit dem "allgemeinen" ("äußeren") Dasein. - Richtig ?
Z.B. dieses:



Das ist das Epochenbild für (zunächst) 81 Jahre (geht noch darüber hinaus...). Ort Berlin.
Uns plagt die Inflation - da ist das Thema JU, NE virulent.
Hier also JU+NE-WID -
fällt auf den 21. Grad Wassermann (siehe Markierung) - und der Grad steht im recht exakten Quadrat auf SA -
zudem gilt Summenpunkt.SA=SO/PL - also m.E. ist das schon recht stimmig , vor allem auch
deswegen, weil der Staat massiv ins ökonomische Geschehen eingreift, dort tradierte Freiheiten
beschränkt. -Mal schauen, was SA trans. da im Überlauf den Summenpunkt erbringen wird...

Der Klarheit halber: hinter dem Obigen steht die Frage, ob da die Summe richtig gesehen wird?

Gruß,
Klaus

#2 RE: Summen von JZM 23.10.2022 15:05

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Hallo Klaus,

zur Erläuterung und Herleitung der Summen als sensitve Punkte
ist es erforderlich, zunächst auf die Halbsummen einzugehen,
sind sie doch eben - "halbe" Summen.

Halbsummen werden in der Grafik bestimmt durch die Mittelsenk-
rechte auf der Verbindungsgeraden zwischen zwei Planetnen.
Der Schnittpunkt der Mittelsenkrechten, der Spiegelachse oder
Halbsummenachse mit dem Tierkreis bezeichnet dann den Halb-
summenpunkt.

Die Halbsummenachse schneidet den Tierkreis an zwei Punkten.
Überwiegend konzentriert sich die Aufmerksamkeit jedoch auf
den Schnittpunkt, der den beiden die Halbsumme bildenden Pla-
neten am nächsten liegt, hier also zwischen Jupiter und Neptun,
irgendwo in der Jungfrau.

Berechent wird dieser Halbsummenpunkt durch die Addition der
Längenpositionen von Jupiter und Neptun (112.23 + 208.14 =
320°37) und der anschließenden Teilung durch 2, denn es han-
delt sich schließlich um die Halbsummen/halben Summen. Also
320.37 : 2 = 160°18´30´´.

Der Halbsummenpunkt von JUpiter und Neptund liegt also auf
10°18´30´´ Jungfrau (und auch auf 20°18´30´´ Wassermann).

Der Summenpunkt, d.h. der Punkt der Summe der Stände
zweier Planeten auf der Ekliptik, wird schlicht durch die Addition
der Längenpositionen zweier Planeten berechnet, die für
Jupiter und Neptun oben bereits die Summe von 320°18´30´´
ergeben hat.

Der Widderpunkt, der an die Summenberechnung mit dem Mi-
nuszeichen angehängt wird, ändert die Berechnung insofern
jedoch nicht, als der Längenwert des Widderpunktes 0° in
Länge beträgt und mit dem Wert 0 in die Rechnung eingeht.

Der Widderpunkt wird allerdings in der Grafik bedeutsam und
daraus folgend auch für die Bedeutung einer Summe in der
astrologischen Betrachtung.

Der Summenpunkt wird grafisch gefunden durch die Spie-
gelung des Widderpunktes über die Halbsummenachse der
infrage stehenden Planeten auf die andere Seite der Achse,
und fällt dort auf die sich aus der Berechnung ergebende
Längenposition von 320°37´.

Entscheidend für das Verständnis der Aussage einer Summe
ist die allen Punkten gemeinsame Halbsummenachse, von
der Jupiter und Neptun hier, Widderpunkt und Summenpunkt
dort, gleich weit entfernt stehen, und damit eine der Forde-
rungen Wittes für ein Planetenbild erfüllen: 2 Planetenpaare,
die eine gemeinsame Achse besitzen, bilden ein Planetenbid.

Durch die Tatsache, daß WI per definitionem in jedes Sum-
menbild einbezogen ist, kommt jeder Summe auch eine Be-
deutung für die "Allgemeinheit" "die Welt" zu.

Wollte man aus den möglichen Bedeutungen der Halbsumme
Jupiter/Neptun die von "Geldmangel" oder "Geldverluste" her-
ausgreifen, dann würde die Formel für die Summe
JU + NE - WI = x die Bedeutung besitzen:
Geldmangel oder Geldverluste führen zu "allgemein" (= in der
Allgemeinheit, auf der Welt) dem, was durch denjenigen Pla-
neten oder Wirkpunkt zum Ausdruck gebracht wird, der den
Summenpunkt x besetzt oder besetzen wird.

Hier (nach dem Beispiel von Klaus): Saturn im Transit.

JU + NE - WI = SAt

mit der Bedeutung:
Geldverluste und Geldmangel (JU/NE) führen zu
allgemeiner (WI) Stagnation (SAt) oder Mangel (SAt) (auf der Welt),
(also der Halbsumme WI/SAt).

Die Summe ist dann besetzt und lautet als Planetenbild
JU/NE = WI/SAt

#3 RE: Summen von Klaus 23.10.2022 16:23

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Hallo JZM,
lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Danke!
Ich werde mich mit den Summen noch ausgiebiger befassen.
Im Übrigen belegt das Beispiel eindringlich die Verlässlichkeit des Epochenhoroskops von 1955.
Stichpunkt 0 Widder ="Allgemeinheit": Trifft hier eindeutig zu, da die grassierende Inflation ja in vielen
Staaten, gar global gegeben ist.
Grüße!
Klaus

#4 RE: Summen von JZM 23.10.2022 17:19

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Gerne, Klaus.

Zitat von Klaus im Beitrag #3
[...]in vielen
Staaten, gar global [...]
Genau: die Welt betreffend, die gesamte Welt, . . .

Weil am Schnittpunkt der Ekliptik mit dem Äquator die ekliptikalen
Einflüsse wegen der dauerhaft gegebenen Verbindung permanent
auf die Erde einwirken.

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