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#1 Planetenbilder Theorie von glomph 23.06.2020 18:33

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Zitat von Orioner im Beitrag Stuttgarter Mob

Um einem Thread wie im Link präsentiert wirklich folgen zu können, nicht nur fragmentarisch, fehlt mir noch einiges an Hintergrundverständnis.


....dem kann abgeholfen werden.

Teil I


Planetenbilder


Überblick

Der Begriff Planetenbilder wurde von Alfred Witte,
dem Begründer der Astrologie Richtung "Hamburger Schule", geprägt.
Er war es auch, der den Widderpunkt wie einen Wirkpunkt verwendete .
Er hat die schon vorher bekannten Halbsummen
und sensitiven Punkte (Lots) systematisiert
und die Spiegelung der Planeten im Tierkreis,
der Astrologie erschlossen.

Planetenbilder sind symmetrische Anordnungen der Planeten und Faktoren im Tierkreis.
Sie beziehen sich auf eine gemeinsame Spiegelachse.
Es ist dabei gleichgültig, ob der Achsenmittelpunkt besetzt ist
oder nicht und wie viele Planetenbilder in einer Spiegelachse auftreten.

Der Kreis

Der Tierkreis des Horoskopes (geozentrisch, Ekliptik, Draufsicht)
wird der westlichen Astrologie als Kreis gezeichnet
und hat viele verschiedene Deutungsebenen.

Er ist in Grade unterteilt (360°), hat Segmente von 30° , die Tierkreiszeichen,
Würden, kleinere Würden usw.

Er hat Gedächtnis

Es gibt auch viele Gradeinzeldeutungen,
von Hellsehern geschaute Bilder , konstruierte,
bis hin zu den Gruppenschicksalpunkten (GPS ) der Münchener Rhythmenlehre,
oder den kritischen Graden der Roscherschule.

Bei den Planetenbildern die wir noch kennenlernen werden, geht es um Spiegelungen.

Nirgendwo wird allerdings darauf eingegangen,
wie das eigentlich gehen soll, wo die Begründung dafür liegt.

Man hat wohl durch Erfahrung gefunden,
dass man im Tierkreis spiegeln kann,
und dies gemacht, ohne weiter zu hinterfragen.

Mein Vorschlag ist es,
sich den Tierkreis (den Kreis, zweidimensional ) ,
als einen runden, in sich geschlossenen Spiegel vorzustellen.

Er ist von außen transparent,
sodass die Lichter (Planeten etc.) in ihn eintreten können.

Durch die Verspiegelung innen können die Strahlen
aber den Kreis nicht mehr verlassen.

Also etwa wie die semipermeable Membram einer Zelle.

Dreidimensional gesehen ist es eine von innen verspiegelte Kugel.


Planeten am Kreis und Aspekte


Die Planeten (Lichter, Faktoren, Fixsterne, Asteroiden etc. )
stehen am Rand des Spiegels als Kugelstrahler,
gemeint ist, dass sie in alle Richtungen hin strahlen
und diese Strahlen tragen die Information des Planeten an alle Stellen des Kreises.



Wir als Astrologen besetzen nun die Information des Planeten mit Bedeutung
und können dabei auf eine lange Tradition der Erfahrung zurückgreifen,
was jeder Planet bedeuten kann.

Bekommen wir also die Information der Mars stehe im Punkt x des Tierkreises ,
so interpretieren wir dies
als Arbeit, Aggression, Tun, Handlung, Krieg, Eisen,Werkzeuge etc.
die von diesem Punkt ausgehen.

Modifiziert wird die Deutung durch einbeziehen
von Tierzeichen und Haus in denen der Mars steht, sowie weiteres mehr

Die Strahlen des Quellpunktes (Planet ) werden,
wenn sie den Rand des Kreises erreichen
nach der optischen Regel Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel gespiegelt.

Einer dieser reflektierenden Strahlen ist eingezeichnet.

Nun gibt es Strahlen die auf ihrer Reflektionsreise
in den Ausgangspunkt zurückkehren.
Sie bilden dann regelmäßige in den Kreis eingeschriebene Polygone.



Hier über vier Ecken, wird ein Quadrat gebildet.

Da unser Quellpunkt eine Kugelstrahler ist,
bildet er allein durch seine Anwesenheit
alle möglichen regelmäßigen Polygone.

Das heißt ein Planet am Kreis trägt als Quellpunkt
alle diese Polygone inhärent in sich
und damit Resonanzpunkte für alle Aspekte der Astrologie.


Steht ein zweiter Planet am Kreis,
so hat er dieselben Eigenschaften wie der erste.



Stehen unsere zwei Planten 90° auseinander
so decken sich die Resonanzpunkte des eingeschriebenen Quadrates beider,
die Strahlen verschmelzen miteinander,
sie bilden eine Resonanz ,
die der Astrologe Quadrat nennt.

Beim Quadrat zweier Planeten wird dies gemeinhin
als Schwierigkeit der Planeten miteinander interpretiert,
wobei es sehr auf den Charakter der Planeten ankommt
für wie schwierig man dies nimmt.

FF

LG
Bernd

#2 RE: Planetenbilder Theorie von Klaus 24.06.2020 05:21

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Hallo Bernd,
inhaltlich klar - und ästhetisch dazu.
Grüße,
Klaus

#3 RE: Planetenbilder Theorie Teil II, Halbsummen von glomph 24.06.2020 19:20

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Halbsummen



In der Mitte zweier Planeten treffen sich die Strahlen beider.

Stäterer Einschub:
Dieses Treffen ist intensivste Treffen der zwei Strahlen
und verbindet beide Planeten direkt miteinander,
weil bei beiden Strahlen die Eingangs und die Ausgangswinkel gleich sind
und weil in der nächsten Spieglung der andere Planet direkt getroffen wird.
Heißt, beide Planeten stehen dadurch in direkter Resonanz miteinander.
Die Halbsumme ist der Resonanzpunkt für beide Planeten.

Es gibt immer zwei solcher Mitten die 180° voneinander entfernt sind,
wie in obiger Zeichnung unschwer zu erkennen ist.

Diese Verbindungslinie beider Mitten wird als Achse oder Spiegelachse bezeichnet
.
Der Punkt der in den kürzeren Schenkel beider Planeten fällt wird als Halbsumme bezeichnet.

Halbsummen sind im Horoskop nicht immer auf Anhieb zu erkennen.

Man findet sie mit Hilfe einer Gradscheibe oder Arbeitsscheibe
(https://www.astro.com/astrowiki/de/Hamburger_Schule),
oder nutzt ein Computerprogramm dafür.

Ich selbst habe seit Jahrzehnten keine Scheibe mehr mit der Hand gezeichnet.



Hier aus der Raritätenkiste: Aufklappbare Arbeitsscheiben für die Hosentasche
Zusammengeklappt 11X10 Zentimeter, Herkunft unbekannt, da vergessen.

Das wichtige einer Halbsumme liegt darin,
dass sich die Strahlen der Planeten treffen
und miteinander verschmelzen, überlagern
und sich für die Deutung eine neue Qualität bildet.

Halbsummen (und die anderen Planetenbilder) erlauben einen Blick
in das innere Gefüge eines Horoskopes
und dem Strukturgewebe der Planeten untereinander.

„Die Achsendeutungen überragen an Wichtigkeit die Aspektdeutungen“
(vermutlich Hans Baumgartner, aus „ Schnittpunkt Deutungs Tabelle“)

Geschrieben werden Halbsummen üblicherweise als a / b *).

Beispiel: Treffen Mars und Saturn Strahl aufeinander
bildet sich die Halbsumme / .

ist das Tun , blockiert,stoppt, bremst.
Also gestopptes Tun= Arbeitsunterbrechung
Oder: = schwer, = Arbeiten, also Schwerstarbeit

Radikaler: wenn man nichts mehr machen kann,
sich nicht mehr rührt,
ist man tot,
also / = Tod.

Rechnerisch addiert man die Stände der Planeten und teilt durch 2,
(a+b)/2.

Hierbei ist darauf zu achten,
ob der Wert die Halbsumme des kürzeren Schenkels trifft,
wenn nicht sind 180° dazu zu addieren.

Alle möglichen Kombinationen von zwei Planeten als Halbsummen
sind im Prinzip durch dekliniert
und in Nachschlagewerken wie der „KDG“ von Ebertin
oder dem „Regelwerk für Planetenbilder“ **) zu finden,
auch in der „ Schnittpunkt Deutungs Tabelle (Verlag Baumgartner )
oder man nutzt das APZ-Lexikon ( unten in der Fußnote).

Natürlich passiert es,
das ein dritter Planet genau auf dem Halbsummenpunkt steht.
Das nennt man dann eine besetzte Halbsumme und schreibt hier a/b=c.

Hier wird die Bedeutung der Halbsumme
als zusätzliche Eigenschaft des besetzenden Planeten betrachtet.

Auch diese dreier Kombinationen sind bereits bekannt
und in den oben erwähnten Quellen zu finden.

Das nächste Mal sprechen wir über die Aspekte der Halbsummen.

FF

LG
Bernd


*) das man a/b schreibt ist sicher darauf zurück zu führen,
das man früher mit der Schreibmaschine schrieb
und das Zeichen / sich anbot.

Mit den heutigen Computertastaturen würde sich eher | anbieten,
aber „old habits die hard.

**) Beim „Regelwerk für Planetenbilder“ wird der Anfänger vielleicht ein wenig irritiert sein
den die Halbsummen die gemeint sind werden als Summen geschrieben.

Z. B. Merkur+Venus meint die Halbsumme / .
Darunter folgen dann mit-M (Mc), - So etc. die besetzenden Planeten.
Bei den noch folgenden sensitiven Punkten komme ich noch darauf zurück.

#4 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von glomph 25.06.2020 05:41

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Halbsummen Aspekte

Es gibt Astrologen die glauben,
das Aspekte von Halbsummen nicht funktionieren können
und nur die schon gezeigten beiden Halbsummen Punkte gültig sind.
Manche bestehen darauf, das eine Halbsumme von einen Planeten besetzt ist.


Andere, auch ich, sind anderer Auffassung
und meine Jahrzehnte lange Praxis
im Umgang mit Planetenbildern
weist darauf hin,
das Aspekte zu Halbsummen sehr wohl funktionieren
Und auch keine Besetzung brauchen.

Beim bis jetzt Vorgestellten sehe ich nun auch keinen Reflexions- Lichtweg,
der Aspekte zu den Halbsummen ermöglicht,
ohne etwas Neues ein zuführen.

Noch eben habe ich einen kleinen Einschub
in den letzten Artikel eingefügt,
da ein kleines ,
aber enorm wichtiges Teil in der Argumentation fehlte.

Zitat

Dieses Treffen (im Halbsummenpunkt) ist intensivtes Treffen der zwei Strahlen
und verbindet beide Planeten direkt miteinander,
weil bei beiden Strahlen die Eingangs und die Ausgangswinkel gleich sind
und weil in der nächsten Spiegelung der andere Planet direkt getroffen wird.

Heißt, beide Planeten stehen dadurch in direkter Resonanz miteinander.

Die Halbsumme ist der Resonanzpunkt für beide Planeten.



Verstärkt wird die Resonanz noch dadurch, das ein Strahl von a direkt b trifft
und ein Strahl von b direkt a trifft.

Diese Linie (a zu b) wird in Halbsummenzeichnungen meist eingezeichnet,
weil dies am deutlichsten ist.



Also zwei Strahlen von zwei Planeten treffen frontal auf einander
und bilden einen Halbsummenpunkt.

Was geschieht wenn zwei Sachen aufeinander prallen?

Es knallt .
Es rumst.
Es zischt.
Manchmal explodiert auch was
(Hollywood lässt grüßen).
Es wird Energie freigesetzt!


Der Halbsummenpunkt wird zu einen neuen Quellpunkt,
einen neuen Kugelstrahler,
er wird zu einen Faktor im Horoskop.

Das ist die Lösung.

Das eine Halbsumme ein neuer Quellpunkt ist
ist mir schon Jahre klar,
nur mit der Begründung,
wie das sein kann,
da hat es bisher gehapert.

Nun können wir das Prinzip,
dass jeder Planet alle Aspektfiguren (regelmäßige Polygone) inhärent in sich trägt
auch auf die Halbsummen Punkte anwenden
und diese Aspektstellen Punkte können andere Resonanzen
mit Planeten oder anderen Halbsummen eingehen.



Es bedeutet auch,
das alle möglichen Halbsummen
immer im Tierkreis liegen und aktiv sind,
auch wenn man sie nicht sieht

FF

LG
Bernd

#5 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von Orioner 25.06.2020 16:33

Hallo, Bernd,

das ist mal wieder eine Super-Leistung von dir - Glückwnsch und vielen Dank für die Infos. Um wirklich mit der Funktion adäquat umgehen zu können, habe ich Fragen zu einer Beispiel-Demo "Halbsummen". Wenn ich richtig verstehe, liegt die Halbsummen-Position per Pfeilspitze markiert im Widder, etwa bei Lilith. Soweit wohl so gut. Was aber bedeuten die Verbindungslinien Sonne - MC und Sonne - Venus, sodann Merkur - Jupiter, Konjunktion Pluto (ist ja keine Opposition) Was können mir die aufgezählten Linien bezüglich Halbsumme Mars - Uranus sagen? Und dann gibt es auch noch Linien von Mond auf Kyron und vom südlichen Mond auf Kyron? Was sagt uns das, und warum nicht auch vom nördlichen Knoten aus?

Danke für die Antwort und

Gruß, Orioner

#6 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von 25.06.2020 16:55

Haallo Orioner,
Bernd wird es mir nachsehen, wenn ich - seinen sicherlich ergiebigeren - Ausführungen vorgreifend ein paar Hinweise gebe.
Habe ich ein Horoskop und untersuche das in diesem über direkte und indirekte Halbsummen gegebene Strukturbild,
dann gehe ich zunächst vom MC aus - soweit gegeben, dann vom AC oder von der [SO_k] - es sei denn ich fasse von anfang an ein spezifisches Thema ins Auge.
Für die Hamburger ist das MC ja eh "die erste Adresse" - "das sogenannte Ego".
Geht man so vor, dann läuft man nicht so rasch Gefahr in der Vielzahl der Verbindungen die Orientierung zu verlieren.
Was nun nicht bedeutet, dass diese Verbindungen zu vernachlässigen wären. Bei dir - Demobild - liegt an (deine Punktnotierung): [UR_!_K][UR_2_k] = [ME_k]/[pl_k].
War das nun ein x-beliebiges Horoskop aufs Geradewohl - oder eine bestimmtes Ereignis?

Grüße,
Klaus

#7 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von Klaus 25.06.2020 16:59

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Hmm - weiß nicht wieso der letzte Beitrag unter Gast" lief - ich war's - der Klarheit halber

Zitat von Gast im Beitrag #6
Hallo Orioner,
Bernd wird es mir nachsehen, wenn ich - seinen sicherlich ergiebigeren - Ausführungen vorgreifend ein paar Hinweise gebe.
Habe ich ein Horoskop und untersuche das in diesem über direkte und indirekte Halbsummen gegebene Strukturbild,
dann gehe ich zunächst vom MC aus - soweit gegeben, dann vom AC oder von der - es sei denn ich fasse von anfang an ein spezifisches Thema ins Auge.
Für die Hamburger ist das MC ja eh "die erste Adresse" - "das sogenannte Ego".
Geht man so vor, dann läuft man nicht so rasch Gefahr in der Vielzahl der Verbindungen die Orientierung zu verlieren.
Was nun nicht bedeutet, dass diese Verbindungen zu vernachlässigen wären. Bei dir - Demobild - liegt an (deine Punktnotierung): = /.
War das nun ein x-beliebiges Horoskop aufs Geradewohl - oder eine bestimmtes Ereignis?

Grüße,
Klaus

#8 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von Orioner 25.06.2020 17:49

Hallo, Klaus,

vielen Dan, ich habe bewusst keine besonderes Thema genommen, um sozusagen abstrakt, gleichsam formelhaft zu verstehen, wie die Feinheiten funktionieren.

Nochmal Fragen im Nachgang präzisiertl:

1) Ich liiege mit der Annahme richtig, dass die Halbsumme bei meinem Demo-Bespiel im Widder, nähe Lilith liegt?
2) Was hat MC dann praktisch mit der besagten Halbsumme zu tun?
3) Was sagen die Verbindungslinien zu Sonne und Venus aus (praktisch - welcher Erkenntniswert, abstrakt gesprochen?
4) Was sagt die Linie Merkur zu Pluto, Jupiter aus (mal so gefragt, als wenn du ein allgemeines Kompendium für Anfänger schreibst)?
5) Wieso kommt der Mond auch noch rein?

Sind das alles Nebenbedeutungen, womöglich in einer Rangskala?

Liebe Grüße, Orioner

#9 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von JZM 25.06.2020 18:38

Zitat von Orioner im Beitrag #8


1) Ich liiege mit der Annahme richtig, dass die Halbsumme bei meinem Demo-Bespiel im Widder, nähe Lilith liegt?
2) Was hat MC dann praktisch mit der besagten Halbsumme zu tun?
3) Was sagen die Verbindungslinien zu Sonne und Venus aus (praktisch - welcher Erkenntniswert, abstrakt gesprochen?
4) Was sagt die Linie Merkur zu Pluto, Jupiter aus (mal so gefragt, als wenn du ein allgemeines Kompendium für Anfänger schreibst)?
5) Wieso kommt der Mond auch noch rein?




Hallo Orioner,

die Untersuchung richtet sich immer nach der Frage, also nach dem, was untersucht werden soll. Danach werden die Halbsummen, respektive Planetenbilder und sensitive Punkte ausgwählt oder gebildet.

zu 1): Hier ist die Achse auf die Halbsumme Mars/Uranus eingestellt, das entsrpicht einem plötzlichen Geschehen, vielleicht einem Unfall.

Ja, wenn auch außerhalb des von Dir gewählten Orbis, zeigt sie relativ genau auf Lilith.

zu 2): Du hast einen Teiler von 12 eingestellt, d.h. die eingestellte Halbsumme erfaßt alle Planeten und Halbsummen, die in einem Winkel von 30° und einem vielfachen dieses Wertes zu dieser Halbsumme stehen.

Wenn man M und SO als Zeitfaktoren auffaßt, dann würde man sagen können: Zu diesem Zeitpunkt, nämlich in dieser Minute des Tages.

Möglich aber auch: Ich als Person, mein Körper, beide Faktoren stehen im Zusammenhang mit der eingestellten Achse.

zu 3): Auch ein schöner Körper, liebender oder geliebter Körper sind eingebunden, oder auch Zuwendung eines Mannes (liebender Mann), Zuwendung an diesem Tag.

zu 4): Merkur/Pluto könnte eine wandelnde Bewegung sein, auch ein veränderndes oder machtstrebiges Reden oder eine solche Kommunikation. Jupiter könnte für eine erfolgreiche Wandlung stehen, ist aber auch im Zusammenhang mit Ereignissen, und insbesondere im Zusammenspiel mit Merkur, auch schlicht als Vollzug des Geschehes (Schicksals) zu verstehen.

zu 5): Weil die Teilerachse die Halbsumme Mond/Chiron schneidet oder dieser Halsumme, ebenso wie der von Mondknoten und Chiron, entspricht.

#10 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von Orioner 25.06.2020 19:58

Hallo, JZM,

nach und nach erhellen sich die Dinge für mich. Dabei zeigt sich wieder mal, dass etwas zufälllig Gewähltes einem oft zufällt - Synchronizität eben. Eine mir bekannte attraktive Frau (Venus) leidet in letzter Zeit häufiger unter Panik-Attacken (Halbsumme Mars - Uranus - Pfleilrichtung Nähe Lilith= aufgeregt). Merkur - Pluto, Jupiter ist eventuell Reflex darauf, dass sie in solchen Situationen nicht gern redet. Hilfreich für sie: Klares, unkompliziertes Handeln.. Ich denke, Merkur zu Pluto, Konjunktion Jupiter kann sehr klärend wirken. Die Native ist gleichzeitig in einem Wandel von Denkmustern begrriffen (Merkur), und der MC gradgenau bei einer markanten Radixposition könnte Hinweis sein, dass es darauf ankommt, die Mitte zu finden. Nun, ja, das sind ein paar Deutungsfragmente, die mir einfallen.

Frage noch: Wie wählt man denn den Teiler. 12 war bei mir voreingestellt. Gibt es dafür Auswahlkriterien?

Grüße, Orioner

#11 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von glomph 25.06.2020 22:26

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Hallo Orioner,
all deine Fragen werden in den zukünftigen Beiträgen der "Planetenbilder Theorie" ihre Lösung finden.

Für spezielle Fragen zu meinen APZ Programm laßt uns die Rubrick APZ Programm verwenden.

LG
Bernd

#12 Planetenbilder Theorie Teil IV, Halbsummen Teiler von glomph 26.06.2020 01:40

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Halbsummen Teiler

Die bisher vorgebrachten Gedanken
brechen ja den üblichen Umgang mit Halbsummen nicht,
sondern machen hoffentlich etwas klarer,
womit wir da eigentlich umgehen.

Wie bereits gesagt trägt jede Halbsumme inhärent bereits alle möglichen regelmäßigen Polygone in sich.

Die Anzahl der Ecken eines gewählten Polygons ist der Teiler.

Man zeichnet nun nicht das Polygon ein,
sondern die Verbindungslinie von Polygonecke zum Mittelpunkt des Kreises.

Dies Linien gehören alle mit zur eingestellten Halbsumme.

Man kann die Ecke des Polygons auch Zählen,
Ursprung ist 0,
wie bei Messinstrumenten und man zählt im Uhrzeigersinn.

Das kann man auch als Bruch schreiben,
¼ bei Teiler vier ist das erste vom Ausgangspunkt her gesehen.

Hier z. B der Teiler 5, dem Quintil ,
soll zuständig für Kreativität und Inspiration sein.



Hier sieht man übrigens deutlich wir wichtig die Bestimmung,
das die Halbsumme die als gültig betrachtet wird,
die ist,
wo die Schenkel zu den Planeten am kürzesten sind.

Denn nähmen wir den unten stehenden Halbsummenpunkt als Basis,
lägen die Nebenachsen der Fünferteilung ganz anders.

Während Alfred Witte noch die Sextile und Trigone beachtete
ist man heutzutage eher dazu übergegangen die Teilung der zweier Reihe
(2 = , 4= , 8= , 16, 32…., zu bevorzugen,
da gerade sie die Gegensätzlichkeit hervorheben
und die Schwierigkeiten die sich daraus ergeben
gut erkennbar anzeigen.

Diese Zweierteilungen sind der Spiegel der Dualität.

Perfekt geeignet für das Erkennen und den Umgang mit Widrigkeiten.

Für das Erfassen der Persönlichkeit eines Nativen genügt das aber nicht.

Es fehlen die eher ausgleichenden, weichen, mitgegebenen Anteile.

Hier brauchen wir auch die Teilungen dreier Reihe ,
3 , 6 , 12 hat , , und .

Die Teilungen von 5, 7, 9, 11, 13.. hingegen finden kaum Beachtung.

Es lässt sich nur sagen, das es da wenig Erfahrungswerte gibt.

Wollen wir auch und mit dabei haben
bietet sich die Teilung von 24 an.
24 läßt sich 2,3, 4,6, 8 teilen.

Bisher habe ich ausgezeicnete Erfahrung damit gemacht.

Generell gilt, je kleiner die Teilerzahl ist
umso mehr Halbsummen die zusammen schwingen wird man finden,
das macht sich in der Deutung dadurch bemerkbar,
das es immer schwieriger wird
eine zusammenhängende sinnvolle Deutung zu finden.

Hilfreich ist hier vielleicht der Gedanke,
das die Wichtigkeit einer Halbsumme von der Teilerzahl abhängt.

Haben wir z. B. eine runde Torte und schneiden sie in Stücke,
so werden, wenn wir nur vier gleichmäßige Stücke schneiden,
diese halt groß und klobig wirken,
aber Teile der Beschriftung sind noch sichbar.

Achteln oder -sechzehnteln wir,
sind die Tortenstücke essbarer
aber die Stücke allein lassen kaum noch erahnen
wie die Torte einmal aussah.

Will ich nur das hervorstechendste eines Horoskops finden,
belasse ich es meist bei der Teilung vier.

Also , , .

Was sich bei höheren Teilung zusätzlich zeigt
betrachte ich als Ergänzung und Zubrot zum schon gefundenen.
Oft sind es aber gerade diese Halbsummen,
die den Nagel auf den Kopf treffen.

Wo die Vierteilung noch sehr allgemein ist, z. B. „Es droht Gefahr…“.
präzisieren die Achterteilung und Sechszehnerteilung das Geschehen.


FF
Orben

LG
Bernd

#13 RE: Planetenbilder Theorie Teil III, Halbsummen Aspekte von JZM 27.06.2020 15:46

Zitat von Orioner im Beitrag #10

Hallo, JZM,

nach und nach erhellen sich die Dinge für mich.


Freut mich, daß ich Dir helfen konnte.

#14 RE: Planetenbilder Theorie Teil V, Orben von glomph 27.06.2020 19:15

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Orben

Wenn wir mit Aspekten und Halbsummen arbeiten
werden diese in seltensten Fällen wirklich exakt zu einander stehen.

Es braucht also ein Kriterium
ab wann man einen Aspekt oder eine Halbsumme als wirksam betrachten möchte.

Deshalb gibt man den Planeten einen Orbis.

https://www.astro.com/astrowiki/de/Orbis

Im bisher vorgestellten Modell haben wir so etwas bisher nicht.

Die Faktoren sind Kugelstrahler die in alle Richtungen strahlen
und die Strahlen durchqueren den ganzen Kreis,
wo sie am Rand reflektiert werden.
Ein Planetenorbis ist nicht da
und lässt sich hier so vorerst nicht ableiten.

Aber wir brauchen die Orben,
ohne kann Aspekte und Planetenbilder vergessen,
denn 0° Orbis tritt selten auf
und wenn in der Astrologie seit Urzeiten erfolgreich mit Orben gearbeitet wird,
muß etwas dran sein.

Ist es auch,
aber vorher ein kleiner Einschub,
der eigentlich an Anfang dieser Artikelreihe gehört:

Zitat
Über die Informationstrahlen der Planeten:
Die physikalische Stärke eines Planeten spielt keine Rolle,
weil bei eine Information ihre Gültigkeit hat,
egal wie stark ihr physischer Ausdruck ist.

Es ist gleichgültig, wo ich BBC Kurzwelle auf der Erde höre,
hier oder in Australien,
es kommt auf den Inhalt (information) der Worte an.


Die Strahlen gelten natürlich auch für die,
mit bloßen Auge, nicht sichtbaren Faktoren
( auf die Faktoren die keine eigene Strahlkraft haben,
wie Medium Coelis , Aszendenten Häuserspitzen, Knoten und ähnliches
kommen wir später zu sprechen
(Kapitel: A hole in my shoe ,
https://www.youtube.com/watch?v=a77yHpjdUtU
kleiner Scherz ).

Mit Planeten sind im Text sind alle Faktoren des Horoskopes gemeint,
es sei den es ist anders vermerkt.

Planeten liest sich halt besser als das Wort Faktor.



Zur Erinnerung,
es bedarf eines regelmäßigen Polygons,
damit zwei Faktoren in Resonanz (Interaktion, Schwingung) miteinander stehen können.

Steht ein Faktor exakt auf den anderen,
so ist ihr Abstand=0 °
und das verbindende Polygon hat natürlich unendlich viele Ecken.

In der realen Welt entspricht dies dem Umlegen eines Schalters
eines elektischen Stromkreises.
Sehr kurz steigt der Strom auf unendlich
und mach alte Glühbirne hat das nicht überlebt.

Anders ausgedrückt, alle möglichen regelmäßigen Polygone kommen hier zusammen.

Das ist natürlich nicht darstellbar,
doch leicht denkbar.

Ist Abstand zweier Faktoren 1 Bogensekunde
so ist die Eckenzahl des gemeinsamen Resonanzpolygons 1296000 ,
( ein Kreis=360° in Sekunden 1296000 ‘‘).
Das ist deutlich weniger als unendlich.

Bei einen Abstand von 2 Sekunden ist die Eckenzahl nur noch 648000.

Bei einen Abstand von 3 Sekunden sind noch 432000 Ecken, usw.

Also je kleiner der Orbis desto höher die Eckenzahl des gemeinsamen Polygons.

Nicht für jeden Orbis ist ein regelmäßiges Polygon zu finden.

Ich hab mir da was programmiert,
das mir eine Liste aller Orben
mit regelmäßigen Polygonecken ausgibt (bis 3°).

Die Liste bestätigt den Gedanken.

Je größer der Orbis, umso kleiner die Eckenzahl des Resonanzpolygons.

Hier die Grafik bei einer :



Die x Achse ist der Abstand zweier Faktoren, also der Orbis.

Auf die y Achse sind die Eckenzahlen
für die gemeinsamen regelmäßigen Polygone für den entsprechenden Orbis eingetragen.

Der erste Planet steht bei 0° und zweite wo man ihn auf der x Achse sehen möchte.

Die Eckenzahl wurde klein skaliert,
damit man dies überhaupt ins Bild kriegt.

Die Eckenwerte wurden durch eine Kurve verbunden (rot).


Man staunt, eine Art Hyperbel ist entstanden.

Ergänzt ist die Zeichnung durch die Tabelle der Orbisn,
die regelmäßige Polygone innerhalb von 3° haben.

Nach 1° werden die Polygone,
die passen immer weniger
und ihr Abstand zueinander immer größer.

Die Reinhold Ebertin Regel der geschätzten Wirksamkeit
von +/-1 ° bei Transiten wird durch unsere Zeichnung bestätigt.

Nach 1° flacht die Kurve sehr ab.
Außerdem sinkt die Eckenzahl unter 360.

Wir sehen auch, dass je enger der Abstand beider Faktoren wird,
dass die Eckenzahl exponentiell ansteigt,
um im genauen Übergang auf unendlich zu steigen,
um danach
(nicht gezeichnet, aber spiegelsymetrisch um den Nullpunkt)
wieder abzunehmen.

Je größer der Orbis,
umso größer sind auch die Lücken,
wo kein regelmäßiges Polygon zu finden ist.

Was für die gilt,
gilt natürlich auch für alle anderen Aspekte,
das ist direkt übertragbar.

Möglicherweise ist gar so,
dass Abstände ohne Polygon gar keine
Aspektwirkung zeigen,
tippe aber selbst auf eher gleitende Übergänge.

Ich nehme für Halbsummen mit Transiten oder Direktionen 1° Orbis.
Bei Betrachtung eines Nativen oder eines Ereignishoroskopes lasse ich 2°30‘ zu.
Bei sehr hohen Kreisteilungen (über 24)
reduziere ich den Orbis soweit,
das ich kaum als 30 Funde bekomme.

Ich bin auch dazu übergegangen bei Aspektdarstellungen
den Orbis auf 2°30‘- 3° zu beschränken.

Natürlich kann das jeder so handhaben wie er möchte,
denn das Grundprinzp der Orbisvorstellung ist ja nicht wirklich ausgehebelt.

In der Praxis gilt:

Je kleiner ein Orbis
umso wirksamer die Konstellation.

In meiner Sichtweise:

Je kleiner der Orbis,
umso klarer die Information.

FF
Arbeitsscheiben und erste Deutungen

LG
Bernd

#15 RE: Planetenbilder Theorie Teil V, Orben von Franz-Josef Schweizer 28.06.2020 14:44

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Wer mir antworten kann möge es tun. Danke!

Hamburger Technik und Stundenastrologische Deutung

Die Frage ist, geht das?
Herausfinden wird man es durch ausprobieren.
An einem wirklichen Beispiel möchte ich mein Vorhaben darlegen:

Inga Gehricke, seit 2015, mit 5 Jahren verschwunden.
Ich hänge das Horoskop auf mit Haus 7 für Inga. (Siehe Fach Stundenastrologie).

Daten: 17.06.2020, KN, 16h05m MESZ. Frage: Was ist mit Inga?

Frage ich, wie geht es Inga nehme ich IC/e (weil IC r das MC von Inga ist) als Untersuchungsachse:
IC/MA = A/KN = SO/G = SO/VU = HA/ZE = ME 3,5 v. Inga.

Zu dieser Achse exemplarisch die Frage: Ich habe die SO als Täter im Visier.
Ist es richtig zu deuten, dass alles mit dem sich die SO verbindet vom Täter auch getan wurde/wird?
Nämlich SA, VU?

A/[NORD_k] deute ich –was durch andere (A) meiner Familie (KN) angetan wird.
HA/ZE = Feindselig Unheil stiften, zielstrebig Verborgenes heimlich ausführen.

Komme ich zur Frage: Kann in der Deutungsart so gedeutet werden?
Ist die IC/MA-Achse das was für Inga maßstäblich wird?

Frage: Ist es sinnvoll die SO als Täter mit der HS-Manier zu verwenden?
Zu, Beispiel: SO/VE
Zum Täter: MC/VE = Nach was verlangt es mir, wonach habe ich Lust?
NE/ZE = UR/AD

Wie andere an mir handeln? A/MA = ZE/KN = SO/PL = SA/NE = NE/VU.

Wenn die beteiligten Planeten als Häuserherren in die Deutung einbezogen werden, macht dies Sinn?

Es gibt eine Empfehlung die Methoden nicht zu mischen. Ich frage mich, gilt das kategorisch, grund-
sätzlich oder kann eine Legierung unterschiedlicher Methoden auch sinnvoll sein?

Vielleicht kann sich der ein oder andere dazu äußern?
Danke im Voraus!
Franz-Josef

#16 RE: Planetenbilder Theorie Teil V, Orben von JZM 28.06.2020 21:53

Hallo Franz-Joseph,

um die Gedankengänge von Glomph nicht weiter zu stören,

habe ich Dir hier geantwortet:

MISCHUNG DER METHODEN

#17 RE: Planetenbilder Theorie Teil VI, ein Loch im Schuh von glomph 01.07.2020 06:58

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… kleine Planänderung aus didaktischen Gründen

A hole in my shoe (Ein Loch in meinen Schuh)

Was wir haben:
Ein Ereignis wie Geburt oder anderes und das Horoskop dazu.
Das ist ein zweidimensionales vereinfachtes Abbild des Himmels
mit dem Tierkreis und den Planeten, Häusersystem,
oft noch anderes dazu.

Der Tierkreis ist ein Großkreis des Himmelsglobus.
Er hat seine Mitte im Erdmittelpunkt und er liegt auf der Ekliptik,
der Ebene der Erdbahn um die Sonne.
Die Planeten und anderen Faktoren stehen am Rand des Tierkreis verteilt

Wie noch an anderer Stelle ausgeführt wird,
gehören ein Geschehen und der Anblick des Himmels zusammen,
anders ausgedrückt:
zum jedem Ereignis gehört natürlicherweise auch der Zustand des Himmels.

Was verbindet nun den Himmel mit der Erde?

Es ist die Position des Erdglobus zum Himmelsglobus.
Der Erdglobus ist genauso aufgebaut wie der Himmelsglobus,
rotiert allerdings in ihm.

Die Position der Erde im Himmelsglobus findet ihren Niederschlag
in vier Hauptschnittpunkten
MC, IC; AS, DS) im Tierkreis,
die sich aus zwei Großkreisen ,
dem Meridian der durch den Ort geht
und dem Horizont, ableiten.

Sie ergeben sich aus Zeit und Ort des Horoskopes

Sie sind die Empfangstationen der Informationen der Quellpunkte
(Planeten und Planetenbilder).

Vergleichbar mit dem Löchern eines Billardtisches,
die es zu treffen gilt um Punkte zu machen,
oder die Löcher im Schuh durch die der Fuß nass wird,
wenn man in eine Pfütze tritt.

Man könnte versucht sein den verschieden Häusern,
die sich aus MC und AS ergeben
ebenfalls diese Empfangsfähigkeit zuzumessen,
trifft hier aber auf die Schwierigkeit,
das es sehr viele verschiedene Berechnungsarten an Häusern gibt
über die traditionsgemäß viel gestritten wird,
allerdings nichts zwingend bewiesen ist.

Solange dort keine Klarheit herrscht
(und das nicht zu erwarten)
ist davon abzuraten den Hausspitzen
eine solche Empfänglichkeit zu zuzusprechen.

Ortsmeridian, Ortsazendenten, Weltmeridian und Weltaszendent

Anders steht es mit Ableitungen von MC und AS
dem Ortsmeridian und Ortsaszendenten,
sowie dem Weltmeridian und Weltaszendenten.

Sie sind eindeutig berechenbar und damit brauchbar.

Erklärung:
Um MC und AS berechnen zu können
braucht man Datum Zeit und die Koordinaten der Landkarte,
also Zeit und Ort (Raum).

Beim Ortsmeridian und Ortsazendenten lässt man nun die Zeitkomponente weg,
berechnet also nur die Ortskoordinaten ohne Zeit
und bekommt feste Punkte im Tierkreis,
die sich nicht ändern und für die Lokalität stehen.

In Häusertabellen sind sie leicht zu finden.
Man schaut bei der Ortslänge, in Zeit umgerechnet (Ortslänge in ° /15) nach,
bei der richtigen Breite.

Darüber gestritten wird schon seit den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts

Zitat
[...] Ich halte die Einführung dieser fiktiven Punkte, die astrologisch völlig 'in der Luft hängen', für überflüssig, ja sogar schädlich. Die angeblichen Beweise für deren astrologische Bedeutung besagen nichts, als eine Bestätigung für die, unter Astrologen leider verbreitete Übung, einige vermeintliche Aussage-Treffer für Beweise einer Regel zu halten, deren theoretische Begründung zweifelhaft ist. [...]
Hinweis Stellungnahmen von Frank A. Glahn Mensch im All, Sept. 37 und Widerspruch Theodor Friedrich Okt. 1937
https://www.witte-verlag.com/buecher/ham...saszendent.html



Eine Weile waren Ortsmeridian -und- Ortsaszendent in den achtziger Jahren
in der Hamburger Schule populär,
was aber später in Ablehnung und Abneigung umschlug.

Die Huberschule (API) verwendet sie auch (Ortshoroskop).

Deutung Ortsmeridian (OM): Von Bedeutung für den Ort..
Ortsaszendent (OA): Was am Ort sichtbar wird...

Wer hier im Forum mit mir darüber streiten möchte,
tue dies bitte in einen neuen anderen Thread.

Weltmeridian und Weltaszendent sind von mir
in achtziger Jahren gefunden worden,
als mir klar wurde,
das die Berechnung von OM und OA wie oben beschrieben läuft.

Ich ging gerade über eine kleine Brücke, als es im Kopf klick machte.

Die Gedankenkette war simpel:

MC und AS brauchen Zeit und Raum.
OM und OA brauchen nur den Raum.
Also muß es zwangsläufig noch ein drittes Paar MC und AS geben,
das nur Zeit braucht, keinen Raum (Ort).


Zur Berechnung müssen also Länge und Breite auf je 0° gesetzt werden.

Netterweise hatte man gerade einen stationären Satelliten
genau dahin geschossen um das Weltwetter zu beobachten.

Da Weltmeridan und Weltaszendent ohne Ort
(vertreten durch 0° =nichts) gerechnet werden,
vertreten sie alle Orte im allgemeinen.

Deshalb auch die Benennung zur Weltmeridian (WM) und Weltaszendent (WA).

Deutung für den WM: Bedeutung für alle auf der Welt
und für den WA: Betrifft alle Orte auf der Welt,
also was allen sichtbar (klar) wird.

Die Gewichtung aller vier (OM, OA, WM, WA)
ist nicht so hoch wie beim MC und AS,
weil ihnen ja eine Komponente fehlt.

Mittlerweile bin ich nicht mehr der einzige,
der sich die 0° Ort Berechnung für Ingresse
und ähnliches zu nutze macht.

Man kann sie durchaus wie Ableitungen des Widderpunkters verstehen.

Die und anderen aus der Mondbahn abgeleiteten Punkte
gehören auch zu den Faktoren im Tierkreis die empfangenden Charakter haben.

FF

LG
Bernd

#18 Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von glomph 10.07.2020 01:39

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Differenzen

Bevor wir uns der Auswertung von Halbsummen in einem Horoskop zuwenden ,
ist es immer gut einen Blick auf das Aspektgefüge zu werfen.

Zwei Planeten haben immer einen Abstand, eine Differenz, eine Distanz zueinander.



„Gleiche Abstände bilden Planetenbilder“, Alfred Witte.

Hier haben wir zwei Oppositionen.

Sie haben vier Planeten von denen jeweils zwei in etwa den gleichen Abstand haben.

Das ergibt folgendes Halbsummenbild:
(das rote Quadrat zeigt die Resonanzecken der eingestellten Halbsumme / .
die Zahlen die jeweilige Ecke als Bruch)



Lesen wir die dabei entstehenden Halbsummen ist sofort zu erkennen,
das wir nichts Gutes vor uns haben (Teiler 4, Orbis 2°30):
/ Gewalt
/ und Terror begegnen.
/ Dadurch Tod
/ und Trennung.

Da weder ein MC noch AS beteiligt sind,
ist dies noch ohne Ortsbestimmung.

Das Radixdatum ist der 9.11.2001.

Der Abstand von 18°48 zwischen und
läßt für die Zukunft etwas erahnen.

Nehmen wir diese Maß als den Sonnenbogen *),
kommen wir auf einen Auslösetag um den 1. 12.2020.

Der halbe Bogen (9°24) (dann ist Sonnebogen v = / und / v = in Selbstauslösung, )
fiel auf den Stichtag 1.5.2011.

Am 22.7.2011, knapp 3 Monate später,
gab es die beiden Anschläge von Anders Behring Breivik in Norwegen mit 77 Toten.

Die Abweichung vom Stichtag zum Ereignis ist 0°13‘ ,
was durchaus noch in der Toleranz,
die man bei Sonnenbogenauslösungen gibt liegt.

FF

LG
Bernd

*) https://www.astro.com/astrowiki/de/Sonne...rer_Sonnenbogen

#19 RE: Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von glomph 22.07.2020 04:55

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....Fortsetzung von #18.

Diese Prinzip des überkreuz lesens gilt natürlich auch für alle anderen Aspekte,
zum Beispiel alle .

Alle 90° Abstände schwingen miteinander und haben gemeinsame Halbsummen.



, ,
verbindet zu
, / = / ,
also ein Gedanke an etwas geglückten in Welt.

Das kingt ersteinmal harmlos,
doch die zweite Gruppe hat es in sich:
1.27


gibt = / angegriffenes Volk in der Welt

Sehen wir uns die Einstellung der Halbsummenachse des Punktes als an, 4er Teilung:


P:00 00 r/ r
r/ r -1.55 1/ 4 Schicksal in dieser Stunde (fürs Volk)
r/ r -1.50 1/ 4 Ein Gebäude (!)
r/ r -0.16 1/ 2 steht vor einer Katastrophe
r/ r -0.14 1/ 1 und die Menschen() darin werden angegriffen.

r/ r 0.00 1/ 1 Hier auf der Welt
r/ r 0.10 1/ 4 gibt es einen Kontakt
r/ r 0.48 1/ 4 der tödlich
r/ r 1.27 3/ 4 ist ( = r/ ).

r/ r 1.34 1/ 2 Das ist die heutige Nachricht
r/ r 1.40 1/ 2 über diesen Ort.

r/ r 1.51 1/ 2 Ein Angriff
r/ r 2.16 1/ 4 der Schicksalhaft ist.

Nun sind und nicht losgelöst voneinander,
sondern spielen zusammen.
Das dann allerdings nicht mehr in der 4er Teilung,
sonder sie sind in der 8er Teilung in Halbsummen miteinander verwoben.

Erweitern wir die Untersuchung des Punktes auf die 8er Teilung,
sehen wir sofort,
dass alle Faktoren in dieser Achse auf sehr unheilvolle Art miteinander verknüpft sind,
auch und (Überraschung aus dem Nichts (Luft))
die bisher keine Rolle gespielt haben,
sind nun dabei.


/ = / = In diesen Moment des Tages gibt es eine Trennung , Tragik, Hindernis in New York.

MC und AS nageln das Ereignis auf New York fest.

/ = / = Nun gibt es eine katastrophalen Angriff aufs Volk.

Da alles im Punkt gesammelt ist,
mit weitreichenden Folgen für die ganze Welt.

So wars.

Fassen wir noch einmal zusammen:
Die vier Faktoren zweier lassen sich als Halbsummen
in einer Achse in der 4er Teilung lesen im dem man die Faktoren überkreuz liest.
Dasselbe gilt für Quadrate.

Auch und habe eine gemeinsame Achse, diese liegt allerding in der 8er Teilung.


Ein kurzer Blick auf die und eines Horoskopes
verrät also mehr über ein Ereignis,
als gemeinhin vermuteten würde,
den die so gefundenen Hsalbsummenblöcke erzählen das Wichtigste zuerst.

Das überkreuz lesen gilt auch für [kon_2_k.
Ebenso und .
Auch sie sind mit und verknüpft,
dafür nutzt man dann die 12er Teilung.

LG
Bernd

#20 RE: Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von Klaus 22.07.2020 06:24

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Hallo Bernd,
ich denke (hoffe zumindest!), so mancher wird deine klaren Erläuterungen zu schätzen wissen!
Es findet sich ja in der Literatur nicht viel an Vergleichbarem.
Grüße,
Klaus

#21 RE: Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von JZM 22.07.2020 14:58

Hallo Bernd,

da es mir wichtig erscheint, darauf hinzweisen, daß bei dem
von Dir zitierten Satz Alfred Wittes "Gleiche Differenzen erge-
ben Planetenbilder", dabei aber Deine Gedankenführung in
diesem Thread nicht zu unterbrechen, habe ich diesen Hin-
weis in einen anderen Thread ausgelagert und dort erläutert:

GLEICHE DIFFERENZEN ergeben PLANETENBILDER

#22 RE: Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von glomph 22.07.2020 15:08

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Danke JZM,
Du bist mir nur zuvorgekommen,
denn die gleichen Abstände in Bezug zu den sensitiven Punktee sind als nächstes auf der Liste.
LG
Bernd

#23 RE: Planetenbilder Theorie Teil VII, Differenzen von JZM 22.07.2020 15:40

Da bin ich gespannt, Bernd!

#24 RE: Planetenbilder Theorie Teil VIII, sensitive Punkte von glomph 24.07.2020 04:31

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Sensitive Punkte


In der klassischen Astrologie gibt es Reihe von errechneten Punkten, den sogenannten Lots.
Ein Beispiel dafür ist der bekannte Glückspunkt, der je nachdem ob es eine Tag oder Nachtgeburt ist gar verschieden gerechnet wird.
Am Tag + - in der Nacht + -

https://www.astro.com/astrowiki/de/Gl%C3%BCckspunkt

Zitat
Alfred Witte entwickelte aus dem Glückspunkt der Antike (Vettius Valens zitiert Nechepso-Petosiris) eine algebraische Formel: a + b = c + x, die er später Planetenbild nannte. Er fand damit einen Ansatz zur Auswertung des Horoskops: hinter den vordergründig sichtbaren geometrischen Darstellungen befinden sich Konstellationen, die wie algebraische Gleichungen gelesen werden können.
https://www.astro.com/astrowiki/de/Sensitiver_Punkt





Sensitive Punkte sind 3er Strukturen (a+b-c=x) die auf einen 4. Punkt dem x enden.
Man kann den Kreis auf das Vorkommen von solchen Strukturen untersuchen.

Im obigen Bild ist x = , rechts die Liste aller sensitiven Punkte im Umfeld des ,
also sensitive Punkte, die der entweder schon überquert oder noch erreichen wird und beim Überqueren aktiv schaltet.

Alles bei der Teilung 1 , also nur die Punkte die direkt in den fallen.

Steht ein Faktor auf dem x Punkt ( auch als Teilerpunkt )
ist es ein aktiver sensitiver Punkt, sonst ist er nur ein latent da,
ist nicht ausgelöst.
Bei einen aktiven sensitiven Punkt gibt es immer
eine Halbsummenachse in der Form a/b =c/x



Ganz deutlich ist zu erkennen, dass alle vier Faktoren zusammen
ein gleichschenkliges Parallelogramm,
in den Kreis eingeschrieben, bilden.

Ein gleichschenkliges Parallelogramm hat immer vier Ecken,
zwei parallele Seiten und die anderen beiden Seiten sind gleich lang ,
hier also der Abstand - und - .

Wittes Lehrsatz „Gleiche Abstände bilden Planetenbilder“
wird nun wohl ganz klar sein.

Erinnern wir uns das so etwas wie /
eigentlich eine verkürzte Schreibweise von (+ )/2 ist.
Hier also ( + )/2= (/ )/2 gilt.

Da beide Seiten der Formel /2 haben,
kann man das /2 einfach wegkürzen.
Die Klammern brauchen wir dann auch nicht mehr.
Manch einer mag grad erschauern beim Erinnern an seine Schulzeit*).
Bleibt: + = + .

Nun ist es leicht jeden der Faktoren aus den anderen 3 Faktoren
durch Formelumstellung zu berechnen:
+ - =
+ - =
+ - =
+ - =

Bei Zeichnungen der Halbsummen verzichtet man zumeist auf die Darstellung
der gleichen Abstände um die Zeichnung klar zu halten,
zeichnet also nur die Verbindungslinie des Abstandes beider Faktoren.

Hier habe ich nun einmal alle Parallelogramme der sensitiven Punkte im
mit einen Orbis von 1°, Teilung 1, eingezeichnet.
Ein undurchdringliches Wirrwar an Linien,
das nicht mehr lesbar ist.



Deshalb läßt man sich die sensitiven Punkte besser auflisten
und greift vielleicht den,
den betrachten will als Einzelbild heraus.

Sensitive Punkte sind auch in Aspekten,
besser regelmäßigen Polygonen im Kreis,
den Teilungen wirksam ,
so wie es für die Halbsummen gilt.

Noch nicht besprochen ist der Punkt ( allgemein , auf der Welt),
der in unseren Beispiel die Halbsummenachse besetzt
und damit beherrscht.

Jeder Faktor der eine Halbsummenachse besetzt
bildet mit jeder Halbsumme in der Ache nämlich auch einen sensitiven Punkt.

Unser Punkt kann, wie jeder Planet auch,
als Halbsumme aufgefasst werden.
/ = (+)/2
So hätten wir dann mit der gefunden Halbsumme / :
//=/ = nachhaltiger () Eindruck () auf die Welt ().

Anders geschrieben + - = ,
oder + -=

In dieser Form findet man ihn auch im APZ-Lexikon.


FF

LG
Bernd


*) Mathematikphobie ist in der Bevölkerung weit verbreitet,
wahrscheinlich weil die Art der Darreichung
der Mathematik nicht kindgerecht ist.

Ich persönlich war allerdings dagegen immun,
hatte ich doch etwas gefunden,
das sich beweisen ließ
und Gewissheit brachte,
in diese, so verrückte Welt.

#25 RE: Planetenbilder Theorie Teil VIII, sensitive Punkte von Klaus 26.07.2020 07:24

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hallo Bernd,
ich hoffe keine dumme Frage:

a+b-c // a+c- b - wie wäre da zu unterscheiden?

(Man kennt ja die Diskussion um die "richtige" Kombination für den Glückspunkt / Tag-Nacht-Unterscheidung: ja oder nein?)

Grüße,
Klaus

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